Sponsoring Amazon

   
   

ANSBACH (kk)- Im bayerischen Duell in der TT-Regionalliga setze es für den TSV 1860 Ansbach eine ernüchternde Niederlage. Gegen den TSV Schwabhausen war man mit Ausnahme der Spitzenposition in allen anderen Mannschaftsteilen unterlegen und kassierte so gegen den Tabellendritten ein hohes 2:9.

Beide Teams hatten mit den Spielbedingungen in der Halle zu kämpfen, bei denen aufgrund einer zu hohen Luftfeuchtigkeit die Spielgeräte eine teilweise sehr ungewöhnliche Flugbahn einnahmen. Deutlich gekonnter meisterten die Gäste aus Oberbayern diese Situation und demonstrierten sehr viel öfter ihr Leistungsvermögen.

Die Gastgeber konnten sich in erster Linie bei ihrem Frontmann Jan Urbanek bedanken, ohne den das Resultat sogar noch höher ausgefallen wäre. Der kampfstarke Tscheche ließ sich an der Seite seines Doppelpartners Manuel Kupfer auch von einem 0:2-Rückstand im Auftaktmatsch nicht einschüchtern und legte mit einer Leistungssteigerung den Grundstein zum ersten Ansbach Punkt. Dieser sollte lange Zeit der einzige bleiben, denn erst bei seinem zweiten Auftritt beim Stand von 1:8 kam es zum nächsten und letzten Zähler für die Einheimischen. Dabei überzeugte der hochgewachsene Tscheche vollauf und spulte sein Repertoire gegen den letztjährigen Bundesligaspieler Szappanos gekonnt ab.

Von seinen Clubkameraden kam trotz durchaus vorhandenem Engagement keine zählbare Unterstützung. Beim lange verletzten Manuel Kupfer war in den Einzel eine weiter aufsteigende Tendenz zu erkennen, die ihm zumindest je einen Satzgewinn gegen starke Gegner einbrachte. Den schwersten Stand am Sonntagnachmittag hatte Dietmar Weger, der bei Rückhand-Duellen zu gefallen wusste, aber keine Antworten auf die sehr hart geschlagenen Vorhandbälle von Covaciu hatte. Bei Oli Welt entschied sich die Begegnung psychisch bereits im ersten Durchgang. Hier gelang ihm ab 9:4 kein einziger Punkt mehr. Dieses 9:11 bewirkte, dass stets am Satzende der frei aufspielende Schwalm die Oberhand behielt. Im Anschluss lieferte Pedder You ein für ihn typisches Spiel ab. Einem tollen 14:12 im ersten Satz folgende drei verlorene Durchgänge, weil sich sein erfahrener Gegner zunehmend auf das dann zu passive Halbdistanzspiel des frisch gebackenen Ehemanns eingestellt hat. So blieb einzig Jan Schubert übrig, der sich einen Triumph verdient gehabt hätte. Im Linkshänderduell gegen den farbigen Shoneye entwickelte sich ein packender Fight. Der extrem flinke Gästeakteur operierte mit Überschnittaufschlägen und deckte danach den gesamten Tisch mit seiner schlaggewaltigen Vorhand ab. Jan Schubert hielt vehement dagegen, musste sich dennoch in der Endphase des Entscheidungssatzes beugen.Diese Niederlage lässt den TSV mit nun 0:12 Punkten am Tabellenende zurück. Nach zwei spielfreien Wochenenden ist die Aussicht auf Erfolg beim Gastspiel beim Spitzenreiter Regenstauf auch nicht unbedingt besser.

Die Ergebnisse: Urbanek/Kupfer – Schwalm/Klimek 10:12/7:11/11:8/11:7/11:7, Weger/Schubert – Szappanos/Sfiligoj 8:11/11:9/4:11/5:11, Welt/You – Covaciu/Shoneye 11:6/7:11/7:11/9:11, Urbanek – Sfiligoj 11:9/12:14/6:11/11:2/8:11, Kupfer – Szappanos 7:11/11:4/5:11/6:11, Weger – Covaciu 5:11/3:11/6:11, Welt – Schwalm 9:11/9:11/10:12, Schubert – Shoneye 11:9/11:13/8:11/15:13/8:11, You – Klimek 14:12/4:11/6:11/7:11, Urbanek – Szappanos 11:9/6:11/11:9/11:6, Kupfer – Sfiligoj 11:13/11:7/6:11/5:11.