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ANSBACH (kk)- Die altehrwürdige Platenhalle wird das gesamte Wochenende Schauplatz von Abstiegskämpfen der höherklassigen TT-Teams des TSV 1860 Ansbach. Am Sonntag empfängt die Regionalligatruppe um 14 Uhr den TTC Holzhausen zum Kellerduell und bereits am heutigen Samstag speilt die Bayernliga-Combo ihre Schlüsselspiele gegen Rugendorf (14:30 Uhr) und Effeltrich (19:30 Uhr).

Für beide bisher punktlosen Ansbacher Mannschaften gilt das Motto: „Wenn nicht jetzt, wann dann?“ Die Markgrafenstädter rangieren mit 0:14 auf dem letzten Platz der Regionalliga-Tabelle. Morgen besteht mit einem Sieg die Chance, die rote Laterne an den Gegner, den TTC Holzhausen (1:11 Punkte) abzugeben. Die Leipziger Vorstädter haben im Saisonverlauf auch noch kein Spiel gewinnen, haben aber zumindest mit einem Remis in Rosenheim einen ersten Punkt ergattert. Der TTC agiert komplett ohne Ausländer und ist dem TSV durch die zwei Partien in der Saison 2015/2016 bekannt. In jedem Paarkreuz bieten die Gäste einen Akteur mit fast ausgeglichener Bilanz: Fuß (Nr. 1, 4:6), Hoffmann (Nr. 3, 5:6) und Hill (Nr. 6, 4:5). Vor allem gegen die anderen drei Holzhausener, die eine deutlich negative Ausbeute aufweisen, rechnen sich die TSV-Cracks gute Chancen aus. Zwischen den beiden, nahezu gleich stark eingeschätzten Kontrahenten, wird sich sicherlich eine spannende Partie entwickeln, bei der die Tagesform den Ausschlag geben könnte. Das Team um Frontmann Jan Urbanek ist sich der Bedeutung der Partie bewusst und weiß, dass nur ein Sieg eine realistische Chance auf den Klassenerhalt im weiteren Rundenverlauf bringt.

In einer ähnlichen Situation befindet sich die Reserve in der Bayernliga. Durch die ausgefallene Begegnung der Vorwoche (der Gegner hatte es aufgrund eines sehr langen Vormatches nicht rechtzeitig nach Ansbach geschafft) hat der Spielleiter dem TSV III spontan einen Doppel-Heimspieltag beschert. Erster Aufschlag gegen TTC Rugendorf ist um 14:30 Uhr. Gegen den Tabellensechsten ist Ansbach Außenseiter, aber an einem guten Tag sicher nicht chancenlos.

Noch aussichtsreicher ist das abendliche Aufeinandertreffen mit der DJK SpVgg Effeltrich II. Die Bundesligareserve aus Oberfranken weist identische 0:12 Punkte und auch ein nahezu gleiches Spielverhältnis (Ansbach 17:54 zu Effeltrich 14:54) auf. Auch hier wird das „4-Punkte-Spiel“ einen ersten Aufschluss geben, welches Sextett weiterhin an den Klassenerhalt glauben kann.

Für die richtungweisenden Partien hofft der TSV auf zahlreiche Zuschauerunterstützung.

TSV 1860 Ansbach: Urbanek, Kupfer, Weger, Welt, Schubert, You.

TSV 1860 Ansbach II: Danzer, Nemes, Roth, Niemela, Mertel, Kutka.