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ANSBACH (kk)- Das Regionalligaheimspiel gegen die SpVgg Thalkirchen wurde nach Beendigung der Partie von den Ansbacher TT-Cracks selbst als „Spiel der vergebenen Möglichkeiten“ bezeichnet. Knapp drei Stunden lang war kaum eine Tendenz zum Ausgang des Matches möglich, am Ende stand dann wie aus dem Nichts eine symptomatische 5:9-Niederlage zu Buche.

Explizit für die Doppel hatten sich die Ansbacher viel vorgenommen, war doch in der Vorrunde ein Fehlstart der Grund für die Pleite. Mustergültig legte dann auch Urbanek/Kupfer los. Insbesondere Manuel Kupfer brillierte mit glänzendem Rückschlagspiel, wodurch es zu einem tollen 3:1-Sieg kam. Nach einer schnellen Niederlage von Welt/You trumpften Schubert/Weger zunächst stark auf. Beim 11:9, 11:6 und 7:4-Zwischenstand gab es keinen Zweifel an einem Sieg des Ansbacher Dreierdoppels. Doch genau da gab es einen kompletten Bruch im Spiel und die immer besser werdenden Gäste konnten eine nicht mehr für möglich gehaltene Wende zu ihrer ersten Führung erzwingen. Dieser 1-Punkte-Rückstand hatte auch nach den Duellen im vorderen Paarkreuz noch Bestand. Dem Sieg des wie entfesselt aufspielenden Jan Urbanek folgte eine ebenso deutlich Unterlegenheit von Manuel Kupfer. Besonders bitter wurde das verlorene Doppel 3 dann spätestens in der Mitte. Dort entzauberte Patrick Dudek die ersten Angriffsschläge von Jan Schubert gekonnt um anschließend selbst die Initiative zu übernehmen. Dieser Taktik hatte Jan nach gewonnenem erstem Satz nichts mehr viel entgegen zu setzen. Die nächste vermeidbare Niederlage erlebte im Anschluss Oli Welt. Bei einem 1:1-Satzausgleich führte der TSV-Allrounder im dritten Durchgang mit 8:2. Einige schwächere Aktionen, unter anderem Servicefehler, führten noch zum 10:12. Trotzdem bäumte sich die Nr. 3 der Gastgeber noch einmal auf und holte sich Frame 4 mit 11:9. Im Entscheidungssatz beim Stand von 6:6 ähnelte sich das Bild wieder Satz 3. Der Referendar verkrampfte und es schien fast als wäre er gedanklich bereits bei seiner einen Tag später stattfindenden Lehrprobe. Das 8:11 bedeutete die erste 3-Punkte-Führung der Oberbayern. Vom ersten Ballwechsel an merkte man Dietmar Weger an, dass er die unnötige Doppelniederlage vergessen machen wollte. Dennoch ging der nahe am Tisch agierende Routinier mit 0:2 in Rückstand. Danach zeigte Weger sein typisches Spiel, biss sich voll in die Partie, reduzierte die Fehler und kämpfte sich zu einem bemerkenswerten 3:2-Erfolg. Davon motiviert zeigte Pedder You gegen den aktuell besten Akteur im hinteren Paarkreuz, Cavatoni, eine astreine Leistung. In einem spannenden Finish setzte sich leider Cavatoni mit 11:9 durch und stellte auf 6:3 für die SpVgg. Trotz des dritten vermeidbaren Punktverlusts gaben die Grün-Weißen nicht auf. In einem hochklassigen Spitzenspiel zeigten Jan Urbanek und Martin Dudek famose Ballwechsel. Besonders mit seiner Rückhand drückte der Gästeakteur zunächst der Partie den Stempel auf. Erst ein taktischer Wechsel beim Returnspiel mit Flips und kurzen Ablagen brachten Jan Urbanek in günstigere Eröffnungspositionen. Damit holte sich der Tscheche sukzessive die Dominanz und brillierte mit seinem dritten Punkt. Ganz anders verlief die Auseinandersetzung zwischen Manuel Kupfer und Weber. In einer von kurzen Rallyes geprägten Partie war Manuel Kupfer vor allem bei der Spin-Eröffnung der sichere Kontrahent und gewann deshalb auch verdient mit 3:1. Beim 5:6 waren die Hausherren also wieder dran. Gerade als sich alle in der Halle auf ein längeres Match eingestellt hatten, ging es schnell. Erneut bekamen Oli Welt und Jan Schubert keinen erfolgsversprechenden Zugriff auf ihre Gegner, die dadurch alle vier Einzel des mittleren Paarkreuz für sich verbuchten und den alten 3-Punkte-Vorsprung wieder herstellten. Dietmar Weger stemmte sich mit aller Macht gegen die Niederlage, konnte diese aber gegen einen immer passiver spielenden Cavatoni nicht verhindern, sodass ein vor allem aufgrund der ersten Runde unnötiges 5:9 das Duell beendete.

Die Ergebnisse: Urbanek/Kupfer – Whyte/P. Dudek 11:6/12:10/7:11/12:10, Welt/You – Weber/M. Dudek 9:11/5:11/6:11, Schubert/Weger – Di Florio/Cavatoni 11:9/11:6/7:11/8:11/6:11, Urbanek – Weber 11:9/11:6/11:4, Kupfer – M. Dudek 8:11/8:11/6:11, Welt – Di Florio 6:11/11:9/10:12/1:9/8:11, Schubert – P. Dudek 11:7/5:11/5:11/7:11, Weger – Whyte 9:11/14:16/11:9/12:10/11:7, You – Cavatoni 8:11/11:9/8:11/11:3/9:11, Urbanek – M. Dudek 8:11/12:10/11:6/11:9, Kupfer – Weber 11:9/8:11/11:7/11:8, Welt – P. Dudek 9:11/6:11/9:11, Schubert – Di Florio 8:11/5:11/11:9/9:11, Weger – Cavatoni 11:6/8:11/6:11/9:11.