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ANSBACH (kk)- Dramatik pur brachte die über vierstündige Regionalligapartie zwischen dem TSV 1860 Ansbach und dem SB Rosenheim. Trotz einer zwischenzeitlichen 6:3-Führung, einem Matchball im Schlussdoppel und einer positiven Satzausbeute von 33:31 schrammten die am Ende enttäuschten Ansbacher unheimlich knapp an einem ersten Erfolgserlebnis vorbei.

Zunächst begann die Partie aus Ansbacher Sicht nach Wunsch. In drei klaren Doppeln setzten sich die Hausherren mit Urbanek/Kupfer und Schubert/Weger zweimal durch und sorgten so für die erste 2:1-Führung.

Der knappe Vorsprung hatte auch nach den ersten vier Einzeln Bestand. Jan Urbanek musste in einem phantastischen Match gegen den brasilianischen Abwehrspieler Yokota extrem arbeiten. Bis zum 9:9 im Entscheidungssatz war die Partie auch völlig ausgeglichen. Völlig überraschend unterliefen dem Rosenheimer Neuzugang genau da mit einem Schupffehler und einem verschossenen Vorhandschlag die ersten beiden unerzwungenen Fehler und Jan Urbanek konnte triumphierend und erleichtert die Hände beim 11:9 nach oben strecken. Auch Manuel Kupfer machte gegen Francisco Sanchi ein riesen Spiel. In einem von extrem schnellen Offensivschlägen geprägten Duell war der Argentinier am Ende lediglich eine Spur abgeklärter. Eine Punkteteilung gab es auch in der Mitte. Taktisch hervorragend eingestellt konnte Oli Welt insbesondere durch platzierte Rückhandkonter Bogotaov in vier Sätzen bezwingen, während Jan Schubert in der gleichen Distanz Heeg unterlegen war. Das nächste Ausrufezeichen konnte der TSV im hinteren Paarkreuz setzen. Nachdem Dietmar Weger den erst 13-jährigen Tomas Sanchi, Bruder des Spitzenspielers und eine der größten Nachwuchshoffnungen Argentiniens, gekonnt und spielstark vom Tisch blockte, bot Pedder You gegen Pinter eine mitreißende Partie. In den offenen Ballwechseln fand sich Ansbachs Nr. 6 fast immer in der Defensive und spielte die Angriffsschläge seines Gegners gekonnt von weit hinter dem Tisch zurück. Durch die überragende Trefferquote konnte er am Ende mit 3:1-Sätzen jubeln und den Spielstand auf 6:3 stellen. Anders als in der ersten Einzelrunde hatte Jan Urbanek und Manuel Kupfer in ihren zweiten Partien keine Chance, sodass der Vorsprung beim 6:5 wieder geschmolzen war. Und genau da begann die für Ansbach tragische Phase. Zuerst verpasste Oli Welt einen schon fast eingefahren Sieg. In einer vom jeweiligen Aufschläger dominierten Begegnung hatte er beim 6:2 im Entscheidungssatz Heeg in die Ballonabwehr gedrängt. 15 Schmetterbälle reichten nicht zur Vorentscheidung aus und durch diesen Punktgewinn aufgeputscht konnte Heeg den Durchgang noch drehen. Ebenfalls mit 7:4 lag Jan Schubert gegen Bogatov im 5. Satz in Front. Auch hier konnte der Vorsprung nicht ins Ziel gerettet werden, da der Linkshänder in Ansbacher Reihen vor allem bei Rückschlägen zu passiv agierte. Die dritte Fünfsatzniederlage in Serie musste Dietmar Weger einstecken. Dem frischgebackenen Senioren-bezirksmeister war der auf ihm lastende Druck anzumerken. Aus nicht nachvollziehbaren Gründen brachte sich der Routinier bei einer 2:1-Satzführung selbst aus dem Konzept und ließ durch zu passive Spielweise ebenfalls noch eine Wende zu. Aus dem 6:3 war somit ein 6:8 geworden. Der an diesem Tag sehr starke Pedder You behielt die Nerven und brachte mit einem nicht gefährdeten Erfolg das Schlussdoppel ins Rennen. Neben dem gewohnt soliden Jan Urbanek zauberte hier explizit Manuel Kupfer mit famosen Flips und Rückhandspins zum 2:0. Die südamerikanische Kombination konterte postwendend zum 2:2. Der letzte Satz brachte dann das Herzschlagfinale. Beim 10:9 war der TSV einen einzigen Punkt vor dem ersten Remis der Saison entfernt. Doch der letzte Akt sollte nicht gelingen, denn die letzten Punkte gingen nach Rosenheim, die so beim 9:7 sichtlich enttäuschte Ansbacher zurück gelassen haben, die angesichts der formidablen Leistungen ein Remis mehr als verdient gehabt hätten.

Die Ergebnisse: Urbanek/Kupfer – Heeg/T. Sanchi 11:5/11:6/11:7, Welt/You – Yokota/F. Sanchi 9:11/11:3/6:11/3:11, Schubert/Weger – Bogatov/Pinter 11:9/11:7/11:5, Urbanek – Yokota 5:11/11:3/6:11/11:9/11:9, Kupfer – F. Sanchi 15:13/9:11/7:11/11:13, Welt – Bogatov 8:11/11:4/12:10/12:10, Schubert – Heeg 11:8/8:11/7:11/6:11, Weger – T. Sanchi 11:6/11:6/11:9, You – Pinter 11:9/5:11/11:7/11:9, Urbanek – F. Sanchi 11:7/7:11/6:11/5:11, Kupfer – Yokota 4:11/9:11/3:11, Welt – Heeg 11:9/3:11/7:11/11:9/8:11, Schubert – Bogatov 11:4/10:12/7:11/13:11/9:11, Weger – Pinter 11:6/8:11/11:3/10:12/5:11, You – T. Sanchi 11:7/12:10/11:8, Urbanek/Kupfer – Yokota/F. Sanchi 11:5/11:8/7:11/5:11/10:12.