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ANSBACH (kk)- Dem TSV 1860 Ansbach II ist mit der Meisterschaft in der TT-Landesliga eine echte Sensation gelungen. Als Aufsteiger aus der Mittelfrankenliga waren die Markgrafenstädter mit dem Ziel gesicherter Mittelfeldplatz in die Saison der neuen Spielklasse gestartet, in der sie mit ihrem Durchmarsch in die Bayernliga wahrlich für Furore gesorgt haben.

 

Die Basis für die erfolgreiche Spielzeit hat Danzer & Co. vor allem in der Vorrunde gelegt. In den ersten neun Partien blieben die Ansbacher ungeschlagen und gaben bis zur Herbstmeisterschaft einen einzigen Punkt beim Remis gegen Weiherhof ab.

Genauso furios ging es in der zweiten Halbserie weiter, als der TSV im ersten Match gleich den hartnäckigsten Verfolger mit einem 9:5-Sieg auf Distanz hielt. Doch noch im Januar folgten die ersten beiden Niederlagen in Hilpoltstein und Weiherhof, sodass man kurzzeitig wieder in die Verfolgerrolle geschlüpft war. Mit dem Derbysieg gegen Dinkelsbühl fand das Team um Kapitän Klaus Kutka wieder auf die Erfolgsspur zurück. Da sich auch die anderen Titelaspiranten die Punkte gegenseitig abnahmen, war Ansbach nach zwei Wochen Abstinenz zurück an der Spitze. Den Platz an der Sonne ließ sich der TSV dann auch nicht mehr nehmen. Den ersten Matchball haben die Grün-Weißen noch vergeben, am letzten Spieltag am letzten Samstag in Erlangen konnte der Titel aber letztendlich unter Dach und Fach gebracht werden.

Im Endklassement lag der TSV 1860 Ansbach II mit 29:7 Punkten drei Zähler vor dem Quartett Stein, Dinkelsbühl, Weiherhof und Hilpoltstein, die allesamt 26:10 Punkte aufweisen.

Der Star beim Aufstieg war eindeutig die Mannschaft, die über das gesamte Jahr einen tollen Zusammenhalt hatte. Zwar konnten Max Klingler als bester Akteur des hinteren Paarkreuzes (15:7) sowie Klaus Kutka als zweitbester Spieler der Mitte (20:9) auch persönlich glänzen, bemerkenswert sind sicher alle Bilanzen inklusive der Ergänzungsspieler, die sich jeweils nahtlos eingereiht haben. Einen super Job haben auch Peter Danzer und Wolfgang Niemela geleistet, die sich mit ausgeglichenen Ergebnissen bravourös gegen die Spitzenspieler der Kontrahenten gewehrt haben. Komplettiert wurde die Stammformation durch den starken Sebastian Mertel (22:10) und Matthias Habermann (10:11) die sich im 2. und 3. Paarkreuz abgewechselt hatten.

Eine große Stärke der Ansbacher waren die Doppel, die mit 37:20 sehr positiv gestaltet werden konnten. Bezeichnend für deren Bedeutung ist, dass genau die drei Auseinandersetzungen verloren wurden, in denen man zu Beginn nach den Doppeln in Rückstand lag.

Nach dem Jubel über den Aufstieg wird sich das Team voller Vorfreude im Sommer auf das Abenteuer Bayernliga vorbereiten.

Die Aufstiegsbilanzen: Peter Danzer (15:17 Einzel/7:9 Doppel), Wolfgang Niemela (18:18/15:16), Klaus Kutka (22:11/15:5), Sebastian Mertel (22:10/14:4), Max Klingler (17:7/5:10), Matthias Habermann (10:11/11:4), Frieder Gröger (2:2/3:1), Uwe Koch (1:1/1:0), Claus Klingler (3:1/3:1).