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ANSBACH (kk)- Seit vergangenem Wochenende hat die TT – Bayernliga ihre Spielzeit 2013/2014 beendet. Der TSV 1860 Ansbach hat sich darin als die überragende Mannschaft gezeigt und sich souverän die Meisterschaft gesichert.

 

Nach der makellosen 20:0 – Bilanz der Vorrunde haben die Markgrafenstädter auch in der Rückrunde fast ausschließlich dominiert. Acht der zehn Partien in der zweiten Halbserie wurden deutlich mit 9:3 oder gar noch höher gewonnen. Eine einzige Partie der gesamten Saison ging über die volle Distanz. In der sicher spielerisch besten und zugleich an Spannung kaum zu überbietenden Partie wurde der direkte Verfolger Tiefenlauter am 16. Spieltag mit 9:7 geschlagen, womit wohl der TSV virtuell sein Meisterstück absolviert hat. Genau eine Auseinandersetzung fehlte den Ansbachern zur perfekten Saison. Ohne die verhinderten Wosik und Schubert kassierte der Spitzenreiter seine einzige Niederlage beim 5:9 in Hörstein.

Im Endklassement weist der TSV 1860 Ansbach mit 38:2 Punkten sechs Zähler Vorsprung auf den Zweiten Tiefenlauter und neun Zähler auf den Dritten Eschau auf. Vor allem der oberfränkische Vizemeister Tiefenlauter darf sich große Hoffnungen machen, den Ansbachern in die Oberliga zu folgen.

Der Schlüssel zum großartigen Erfolg, der die Grün-Weißen erstmals in der Abteilungsgeschichte in die Oberliga bringt, ist zweifelsohne die Verpflichtung von Torben Wosik gewesen. Der Ausnahmekönner hat nicht nur mit einer ungeschlagenen Runde mit 32:0 Einzeln und 18:0 Doppeln eindrucksvoll seine Stärke gezeigt, sondern sich zudem als Betreuer, Motivator und Unterstützer seiner Teamkollegen eingebracht sowie sich schnell durch noch nicht dagewesene Aktionen in die Herzen der Zuschauer gespielt. Neben der Leitfigur haben sich die anderen Akteure permanent gesteigert und ausgezeichnete Ergebnisse erspielt. Allen voran Trifon Lengerov, der mit einer starken 27:7-Bilanz als drittbester Spieler des vorderen Paarkreuzes einen Namen gemacht haben. In der Mitte haben sich der unbekümmerte Jan Schubert und der solide Dietmar Weger, die gemeinsam einigen Einserdoppeln der Gegner das Fürchten gelehrt haben, gut ergänzt und hoch positive Resultate erreicht. Genauso Verlass war auf das hintere Paarkreuz. Egal ob dort Peter Herbst, Jürgen Besser oder Peter Danzer an die Tische traten, mit 16:6, 14:5 beziehungsweise 7:1 fügten sie sich nahtlos an und zeigten so, dass TSV keinerlei Schwächen hatte.

Nach der Sommerpause wird Ansbach das Abenteuer Oberliga angehen. Auch dort will man sich auf Anhieb im vorderen Tabellendrittel etablieren. Zu diesem Zweck wurde bereits die erste spektakuläre Neuverpflichtung getätigt, die im Mai offiziell vorgestellt wird. Gemeinsam mit Torben Wosik wird der Neuzugang dafür sorgen, dass auch in der Saison 2014/15 sehenswertes Tischtennis in der Platenhalle zu sehen sein wird.

Die Aufstiegsbilanzen: Torben Wosik (32:0 Einzel/18:0 Doppel), Trifon Lengerov (27:7/16:4), Jan Schubert (14:9/6:10), Dietmar Weger (18:7/9:10), Peter Herbst (16:6/20:1), Jürgen Besser (14:5/12:3), Peter Danzer (7:1/7:1), Sebastian Mertel (1:1/-:-), Max Klingler (1:0/1:0), Frieder Gröger (1:2/1:1), Peter Drechsler (0:1/0:1), Matthias Hackl (0:1/0:1).

Das Foto zeigt den Bayernligameister: Trifon Lengerov, Dietmar Weger, Jürgen Besser, Torben Wosik (unten von links nach rechts); Peter Herbst (Mitte), Jan Schubert (oben).