Herren II und III: Nahezu perfektes Wochenende mit zwei 9:2-Auswärtssiegen

Veröffentlicht am Dienstag, 14. Februar 2017 16:07

ESCHENAU (kk)- Die lange Diskussion im Vorfeld der drei Auswärtsspiele vom TSV 1860 Ansbach I, II und III am Samstag haben sich im Nachhinein als nahezu optimal heraus gestellt. So brachten die zwei fantastischen 9:2 – Erfolge der beiden Landesligatruppen die Ziele Aufstieg (TSV II) und Klassenerhalt (TSV III) in greifbare Nähe.

Viele Szenarien in Bezug auf die Mannschaftsaufstellungen wurden nach dem Abschlusstraining diskutiert. Zum Einen galt es die erste Mannschaft in der 3. Liga beim TV Leiselheim nach dem Ausfall von Torben Wosik und Jan Schubert ordentlich zu bestücken, auf der anderen Seite sollte der Ungeschlagen-Nimbus der Zweiten aufrecht erhalten werden, gerade weil der TSV II beim Gastspiel in Eschenau ein Gegner gegenüber stand, der sich im direkten Kampf um den Klassenerhalt der dritten Mannschaft befindet. Die Dritte sollte schließlich auch mit den bestmöglichen Chancen im Duell um den Klassenerhalt beim ASV Burglengenfeld ausgestattet werden.

 

So wurden in der zweiten Mannschaft mit dem extra aus Budapest eingeflogenen Gyuri Nemes sowie dem am Fuß verletzten Peter Danzer gleich zwei Akteure gebracht, die nicht vorgesehen waren. Die wohl signifikante Phase des Spiels fand nach dem 1:0 – Rückstand statt. Sowohl Welt/You als auch Nemes/Besser und Pedder You im ersten Einzel mussten in spannenden Partien über fünf Sätze gehen. In allen drei Begegnungen waren die Ansbacher Vertreter abgeklärter und auch eine Spur glücklicher, sodass bei 3:1 die erste Führung zu Buche stand. Den kurzen Ärger der Eschenauer über diesen vermeidbaren Rückstand nutzten Oli Welt, Gyuri Nemes und Peter Danzer zu einem weiteren Dreierpack aus. Damit war die Vorentscheidung beim 6:1 gefallen. Lediglich der Ergänzungsspieler Claus Klingler aus der Vierten musste noch einen Gegenpunkt zulassen. Die restlichen Punkte zum 9:2-Endstand beim FC Eschenau erspielten Joschi Besser sowie Oli Welt und Pedder You, die sich beide mit vier Zählern im vorderen Paarkreuz gegen keineswegs schlechte Gegner ein Sonderlob verdienten.

Durch den Sieg der Zweiten hatte die komplett antretende Dritte die Möglichkeit, mit einem eigenen Erfolg Eschenau in der Tabelle zu überholen und bis auf einen Punkt an den Gastgeber Burglengenfeld heran zu rücken. Diese Aussicht setzte bei Mertel & Co eine wahre Leistungsexplosion frei, die zu einer fast perfekten Leistung führt. Fast deshalb, weil Mertel/Kutka in ihrem Doppel drei Matchbälle im fünften Satz verspielte hatten und noch unterlag. Ansonsten gingen mit Ausnahme des Einzels von Max Klingler, der mit Hollmann an diesem Abend einen übermächtigen Gegenüber präsentiert bekam, an die Grün-Weißen. Wenn man aus dieser perfekt funktionierenden Truppe jemanden heraus heben will, dann ist das im Doppel Klingler/Gröger, die sich mit ihren unorthodoxen Schnittwechseln gekonnt durchsetzen sowie in den Einzeln Julian Roth, der mit einer beeindruckenden Sicherheit aufwartete und Basti Mertel, der den erstmals in dieser Saison eingesetzten ASV-Star Pucher mit Reflexen entzauberte. Durch dieses 9:2 hat der TSV mit nun 7:21 Punkten Eschenau (6:18) überholt und will am kommenden Wochenende mit einem Sieg beim Schlusslicht Ettmannsdorf auch noch den Kontrahenten Burglengenfeld (7:19) hinter sich lassen.

Die Ergebnisse: Eschenau – Ansbach II: Möslein/Hoffmann – Danzer/C. Klingler 13:11/11:7/9:11/11:7, Trummer/Kliemt – Welt/You 7:11/11:5/9:11/11:7/7:11, Kirchner/Hadzik – Nemes/Besser 10:12/11:7/11:9/10:12/9:11, Möslein – You 11:7/9:11/11:5/9:11/7:11, Hoffmann – Welt 8:11/5:11/11:6/11:13, Trummer – Nemes 7:11/9:11/7:11, Kirchner – Danzer 8:11/11:9/7:11/4:11, Hadzik – C. Klingler 11:9/11:4/11:8, Kliemt – Besser 11:7/10:12/8:11/11:13, Möslein – Welt 6:11/8:11/11:9/11:4/3:11, Hoffmann – You 12:14/11:4/10:12/4:11.

Burglengenfeld – Ansbach III: Taeffner/Hollmann – M. Klingler/Gröger 8:11/12:10/8:11/10:12, Pucher/Rojer – Roth/Seifert 6:11/11:9/8:11/4:11, Maierhofer/Federholzner – Mertel/Kutka 11:9/6:11/11:8/6:11/12:10, Taeffner – Roth 11:7/6:11/7:11/11:7/6:11, Hollmann – M. Klingler 11:7/11:7/9:11/11:7, Pucher – Mertel 14:12/9:11/4:11/10:12, Maierhofer – Seifert 12:10/8:11/10:12/4:11, Federholzner – Gröger 6:11/11:13/13:11/11:13, Rojer – Kutka 9:11/14:12/2:11/8:11, Taeffner – M. Klingler 11:7/9:11/11:5/7:11/10:12, Hollmann – Roth 1:11/8:11/5:11.