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ANSBACH (kk)- Am morgigen Samstag beginnt für den TSV 1860 Ansbach die neue Tischtennis-Saison. Nach dem Abstieg aus der 3. Bundesliga wagen dabei die Markgrafenstädter einen Neuanfang in der Regionalliga Süd.

Auch wenn fünf Akteure aus dem letztjährigen Kader erneut das Trikot der Grün-Weißen überstreifen, fühlt sich der Start in die neue Spielzeit nach Umbruch an. Grund dafür ist in erster Linie, dass mit Torben Wosik das unangefochtene Aushängeschild der Mannschaft und mit Trifon Lengerov der langjährige Kopf des Teams den Verein verlassen haben. Beim Versuch, diese entstandene Lücke zu schließen, sind die Verantwortlichen auf dem Transfermarkt aktiv geworden und können als Neuzugang Jan Urbanek von Hessen Kassel vermelden.

Der hoch gewachsene Tscheche führte in der Vorsaison sein Team als Spitzenspieler zum 3. Platz in der Oberliga Hessen. Der beidseitig spingewaltige Hüne soll das Sextett als Frontmann anführen und seine Teamkameraden mit starken Leistungen inspirieren. Das vordere Paarkreuz komplettiert Manuel Kupfer, der sich mit einigen starken Bundesligaauftritten empfohlen hat. In der Mitte baut Ansbach mit Dietmar Weger und Oli Welt auf Ballsicherheit. Der Seniorenranglistenspieler Weger praktiziert ein solides Block- und Konterspiel am Tisch, während der Referendar Welt je nach Erfordernis entweder ebenfalls nahe am Tisch als auch aus der Halbdistanz operieren kann. Eine der größten Umstellung zum Vorjahr ist der Wechsel von Vierer- zur Sechsermannschaft. Die beiden restlichen Positionen besetzen Jan Schubert und Pedder You, die vor allem durch risikofreudige und schnelle Spielweisen glänzen wollen.

Auf der Suche nach Favoriten wird man in der 10-er Liga schnell fündig. Top-Kandidat auf den Titel ist sicherlich der SB Regenstauf. Die Oberpfälzer haben sich extrem verstärkt und bringen nun eine tschechische B-Nationalmannschaft an den Start. In einer ausschließlich aus Legionären bestehenden Mannschaft vervollständigen ein Ungar und ein Slowake das Tschechen-Quartett. Der zweite Titelaspirant ist Hohenstein-Ernstthal, die wie Regenstauf ausschließlich Akteure jenseits der TTR-Marke von 2100 aufbieten. Zudem verfügen sie mit dem Ex-Profi Krmaschek auch noch über den nominell besten Spieler der Liga.

Hinter diesem Duo sollten Versbach, Schwabhausen und Rosenheim das vordere Mittelfeld bilden. Die anderen Teams spielen zunächst gegen den Abstieg, wobei dem TTZ Sponeta und Holzhausen die besten Chancen auf den Klassenerhalt attestiert werden. Für die Teams aus Magdeburg, Thalkirchen und Ansbach geht es wohl von Beginn an im Abstiegskampf zur Sache.

In dieser Saison ist die Regionalliga mit sechs Teams aus dem Freistaat bayernlastig. Vier Clubs sind aus den neuen Bundesländern vertreten (zweimal Sachsen, je einmal Sachsen-Anhalt und Thüringen).

Für den TSV 1860 Ansbach, der nach einer sieglosen Saison 2016/2017 schnell Fuß fassen will, geht es ganz klar um den Klassenerhalt. Vieles wird darauf ankommen, wie der Einstieg mit drei Spielen in acht Tagen gelingt. Mehr als ungünstig war im Hinblick auf die ersten Matches die Vorbereitung, bei der Jan Urbanek aufgrund einer Blinddarm-Operation lange nicht trainieren konnte. Noch härter traf es Manuel Kupfer, der sich nach einer Leistenverletzung auch noch ein Handicap an der Schulter zuzog und wohl den Auftakt verpassen wird.

Die Saison geht mit zwei Auswärtsspielen gegen ebenfalls im hinteren Tabellendrittel erwartete Gastgeber los. Morgen um 17:00 Uhr gastiert Urbanek & Co bei der SpVgg Thalkirchen und eine Woche später bei Medizin Magdeburg. Das erste Mal vor heimischem Publikum präsentieren sich die Cracks am Sonntag, den 1. Oktober 2017 um 14 Uhr gegen den TTZ Sponeta Erfurt.

Regionalliga: SV SR Hohenstein-Ernstthal, Medizin Magdeburg, TTZ Sponeta Erfurt, TTC Holzhausen, TB/ASV Regenstauf, TSV Schwabhausen, SB DJK Rosenheim, SB Versbach, SpVgg Thalkirchen, TSV 1860 Ansbach;

TSV 1860 Ansbach: Jan Urbanek (TTR: 2199; Spielklasse Vorjahr: Oberliga Hessen; Einzel: 22:12; Doppel: 14:5), Manuel Kupfer (2027; 3. Bundesliga; 3:14, 3:9), Dietmar Weger (2011; Landesliga; 23:6; 14:4), Oliver Welt (1996; Landesliga; 15:2; 11:1), Jan Schubert (1993; 3. Bundesliga; 0:16; 1:11), Pedro You (1947; Landesliga; 17:3; 7:4).