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TT_TSV_Ansbach Viertelfinale Vereinsmeisterschaft Roth J gegen Roth J 👍😁 @ Ansbach, Germany https://t.co/Bxug8j7xQx
   

ERFURT (kk)- Die Reise nach Erfurt brachte für den TT-Regionalligisten TSV 1860 Ansbach die endgültige Erkenntnis, dass der Abstieg in die Oberliga unumgänglich ist. Im Kellerduell des Neunten TTZ Sponeta gegen das Schlusslicht (10. Platz) Ansbach setzte sich der Gastgeber nach zwei komplett unterschiedlichen Spielhälften mit 9:5 durch, sicherte sich selbst die Chance auf den Klassenverbleib und nahm gleichzeitig dem TSV den allerletzten Funken Hoffnung.

Die Begegnung brachte zwei total unterschiedliche Abschnitte. In der ersten Hälfte lief es richtig rund für die Markgrafenstädter. In dieser Phase gingen alle umkämpften Matches an die Gäste. So ging es bereits in den Doppeln los. In identischen Spielverläufen führten Urbanek/Kupfer und Schubert/Weger jeweils 2:0. Beide Duos mussten danach den 2:2-Satzausgleich zulassen, auch wenn gerade Schubert/Weger in den Verlängerungen Matchbälle liegen ließen. In den Entscheidungsdurchgängen waren beide TSV-Tandems parat und fuhren zwei 11:7-Siege ein. So positiv ging es weiter. In einem völlig ausgeglichenen Einzel zwischen dem Russen Strzakowski und Jan Urbanek hatte auch hier der Ansbacher Spitzenspieler beim 11:9 im 5. Satz das bessere Ende auf seiner Seite. Diese drei Fünf-Satz-Siege gepaart mit dem eindrucksvollen Triumph von Oli Welt brachte den TSV mit 4:3 in Führung. Nach zwei Niederlagen im hinteren Paarkreuz endete die Erfolgssträhne in knappen Situationen in der Partie von Jan Urbanek. Gegen den zweiten Russen im vorderen Paarkreuz, dem jungen Zakharov, war die Lockerheit in der Crunch-Time weg und der wendige Allrounder der Hausherren siegte mit 13:11.

Da kam es genau richtig, dass Manuel Kupfer einen famosen Auftritt hinlegte. Mit einem zielstrebigen Start-Ziel-Sieg ließ er den am Ende resignierenden Strazowksi beim 11:6, 11:5 und 11:8 keine Chance.

Bei diesem 5:6-Rückstand ging es in die spielentscheidende Phase. Und genau hier liefen die beiden Duelle von Oli Welt und Jan Schubert wieder exakt gleich. Beide Ansbacher Cracks verloren die beiden ersten Frames. Bitter waren hier vor allem die beiden knappen Satzausgänge mit 12:14 und 10:12 von Oli Welt. Beide Grün-Weißen kämpften sich mit erhöhtem Risiko beim 2:2 zurück in die Partie. Doch das Momentum war weg und beide finalen Sätze gingen an den TTZ. Während dies bei Jan Schubert, dem der Kräfteverschleiß anzumerken war, relativ deutlich war, endete auch der letzte Durchgang für Oli Welt tragisch. Trotz super Ballwechsel vom jungen Referendar ging die Auseinandersetzung mit 12:14 verloren. Dieses dritte verlorene Match über die volle Distanz war dann beim 8:5 für Erfurt zu viel für die Moral der Ansbacher. Kurzer Zeit später besiegelte die zweite Niederlage von Dietmar Weger den 5:9-Endstand.

Wieder einmal verkaufte sich Ansbach gut, scheiterte aber an der Konstanz in der zweiten Einzelrunde.

Die Ergebnisse (Erfurt zuerst genannt): Zakharov/Tresselt – Welt/You 11:8/11:9/11:9, Strzakowski/Meierhof – Urbanek/Kupfer 11:13/4:11/11:9/11:6/7:11, Franke/Carl – Schubert/Weger 4:11/6:11/13:11/15:13/7:11, Zakharov – Kupfer 11:5/11:6/11:13/13:11, Strzakowski – Urbanek 9:11/12:10/7:11/14:12/9:11, Franke – Schubert 6:11/12:10/11:2/11:1, Tresselt – Welt 5:11/11:4/11:13/4:11, Carl – You 11:6/11:7/11:6, Meierhof – Weger 12:10/10:12/11:8/11:8, Zakharov – Urbanek 11:6/10:12/6:11/11:0/13:11, Strzakowski – Kupfer 6:11/5:11/8:11, Franke – Welt 14:12/12:10/4:11/9:11/14:12, Tresselt – Schubert 11:6/11:8/8:11/5:11/11:4, Carl – Weger 11:8/4:11/11:6/11:4.