Sponsoring Amazon

   
   
TT_TSV_Ansbach Bezirksoberliga TSV 1860 Ansbach III -TV 1848 Schwabach 5:9 Teil 5: https://t.co/uSThX4dCX4 über @YouTube
TT_TSV_Ansbach Bezirksoberliga TSV 1860 Ansbach III -TV 1848 Schwabach 5:9 Teil 6: https://t.co/PR682UHgYm über @YouTube
TT_TSV_Ansbach Bezirksoberliga TSV 1860 Ansbach III -TV 1848 Schwabach 5:9 Teil 3: https://t.co/r0yHIpI4XQ über @YouTube
   

ANSBACH (kk)- So spät wie nie im Herbst starten die TT- Herren des TSV 1860 Ansbach am morgigen Samstag in die neue Saison. Unter dem Motto „Neuanfang“ beginnt der TSV mit zwei Heimspielen gegen die SpVgg Erlangen (15:00 Uhr) und TV 1848 Erlangen (19:00 Uhr) die Spielzeit der Verbandsoberliga Nord.

Für die Ansbacher beginnt mit dem ersten Spielwochenende eine neue Ära, die getrost mit „Zurück zu den Anfängen“ beschrieben werden kann. Vor genau fünf Jahren begann in der Bayernliga Nord der kometenhafte Aufstieg des Teams mit drei Meisterschaften in Folge, der die Markgrafenstädter bis in die 3. Bundesliga geführt hat. Zwei frustrierende Abstiege später wären die Grün-Weißen in dieser Runde für die Oberliga vorgesehen gewesen. Auf diesen Startplatz haben die TSV-Verantwortlichen verzichtet und stattdessen eine Liga tiefer in der Bayernliga gemeldet. Durch eine Neustrukturierung der Ligen im bayerischen Tischtennis-Verband hat die Bayernliga einen neuen Namen bekommen und läuft nun unter der Bezeichnung Verbandsoberliga.

Auch im Hinblick auf die Kaderzusammenstellung kann von einem deutlichen Schnitt gesprochen. Nach den Abgängen des letztjährigen vorderen Paarkreuzes (Jan Urbanek und Manuel Kupfer) geht der TSV erstmals seit sechs Jahren wieder ohne bezahlten Spieler ins Rennen und baut vor allem auf Eigengewächse (Oliver Welt, Jan Schubert, Julian Roth) und Akteure aus der Region, die schon seit vielen Jahren das Ansbacher Trikot tragen (Dietmar Weger, Pedro You, Peter Danzer).

Nachdem es in den letzten Jahren für die Ansbacher fast ausschließlich deutliche Ergebnisse gab (hohe Siege in den Aufstiegsjahren sowie derbe Niederlagen bei den Abstiegen) freuen sich die TT-Cracks nun wieder auf spannende Auseinandersetzungen, die wenn möglich, auch wieder mehr Zuschauer zu den Heimspielen in die unter Platenhalle locken sollen.

Die Vorzeichen für knappe und umkämpfte Partien stehen in der Verbandsoberliga ausgesprochen gut. Die aus zehn Mannschaften besetzte Spielklasse macht einen sehr homogenen Eindruck. Mit je vier Vertretern stellt Ober- und Mittelfranken das Gros der Teams. Zwei Vertreter kommen aus Unterfranken, während die Oberpfalz in dieser Spielzeit nicht im bayerischen Oberhaus vertreten ist.

Ein Favorit ist dabei schwer auszumachen. Wahrscheinlich werden Eggolsheim und Tiefenlauter (in der Vorsaison mit jeweils 26:10 Punkten Dritter und Vierter) wieder im vorderen Feld erwartet. Diese zwei Vereine waren genau wie Rugendorf, TV Erlangen und Altdorf bereits im letzten Jahr in dieser Liga aktiv. Von den fünf Neuen werden dem TTC Kist (Absteiger aus der Oberliga) die größten Chancen auf einen Spitzenplatz attestiert. Von der Papierform weisen die Würzburger Vorstädter das beste Aufgebot auf und haben auch mit Jorge Mooses Campos Valdes den einzigen Spieler jenseits der 2200 TTR-Punktemarke in ihren Reihen. Neben dem TSV 1860 Ansbach sind noch die beiden Landesligameister SB Versbach II (Nord-West) und SpVgg Erlangen (Nord-Ost) sowie der 1. FC Bayreuth über die Relegation neu in die Verbandsoberliga gekommen.

Die Grün-Weißen vertrauen auf das Quartett Welt, Schubert, Weger und You, dass so gemeinsam letzte Saison bereits gemeinsam aktiv war. Das Sextett wird komplettiert durch Julian Roth und Peter Danzer. Beide TSV´ler kennen die Verbandsoberliga bestens aus dem Vorjahr, wo sie bereits als Spitzenakteure der Zweiten in der gleichen Spielklasse unterwegs waren. Durch diese Erfahrung sollten sie sehr gut für die Aufgaben im hinteren Paarkreuz gewappnet sein.

Zum Auftakt geben gleich beide Erlanger Vereine ihre Visitenkarte in Ansbach ab. Sowohl für die erste Partie um 15 Uhr gegen die SpVgg als auch für das Match Nr. 2 um 19 Uhr gegen den TV 1848 ist eine Prognose schwer. Beide Gegner sind sehr ähnlich wie die Hausherren besetzt, sodass in sicher engen Duellen die bessere Vorbereitung und ein unbekümmerter Beginn im Eröffnungswochenende den Ausschlag geben werden.

Verbandoberliga Nord: SV DJK Eggolsheim, TTC Rugendorf, SB Versbach II, TTC Tiefenlauter, TV Altdorf, TV 1848 Erlangen, TTC Kist, SpVgg Erlangen, 1. FC Bayreuth, TSV 1860 Ansbach.

TSV 1860 Ansbach: Oliver Welt (TTR 1991), Jan Schubert (1925), Dietmar Weger (1953), Pedro You (1910), Julian Roth (1827), Peter Danzer (1874)