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TIEFENLAUTER (kk)- Ein hervorragender Endspurt hat das TT-Team des TSV 1860 Ansbach beim schweren Auswärtsspiel in der TT-Verbandsoberliga gerettet. Beim TTC Tiefenlauter konnte so ein 4:6-Rückstand in einer hart umkämpften Begegnung noch in einen 9:6-Sieg umgewandelt werden.

Durch das Fehlen von Kapitän Dietmar Weger mussten die Doppel umgestellt werden. Das einzige eingespielte Tandem Welt/You erledigte seine Sache als Einserdoppel in drei Sätzen souverän. Den Husarenritt schaffte Schubert/Roth, die das sehr gute Spitzendoppel der Gastgeber nach 1:2-Satzrückjstand mit einem 11:3 im Entscheidungssatz entzauberte. Fast hätte es zu einem Traumstart gereicht, doch Danzer/Mertel scheiterte hauchdünn mit 10:12 im fünften Satz. Dieser knappe Erfolg beflügelte die Hausherren, die eine bemerkenswerte erste Einzelrunde hinlegten. So gingen drei Einzel relativ deutlich an den TTC (Oli Welt, Julian Roth und Basti Mertel konnten zusammen lediglich einen Satzgewinn verbuchen), zwei Einzel sahen in Person von Pedder You und Peter Danzer zwei sichere Ansbacher Gewinner. Die heißeste Partie lieferten sich der Tscheche Stibor und Jan Schubert. In einem an Spannung kaum zu überbietenden Finale setzte sich der ehemalige Windsbacher Stibor mit 16:14 im letzten Abschnitt durch. Damit hatten die Oberfranken das 1:2 aus ihrer Sicht in ein 5:4 gedreht. Als dann auch noch Jan Schubert gegen seinen letztjährigen Teamkollegen Trifon Lengerov keine Chance hatte, war ein angestrebter Ansbacher Sieg beim 4:6 in weite Ferne gerückt. Doch genau da legten die Grün-Weißen ihre in dieser Saison gezeigten Stärken Effizienz, Kampfgeist und Siegeswillen in die Waagschale. In Abwesenheit des sonstigen Motors Dietmar Weger übernahm Oli Welt Verantwortung und leitete mit einem taktisch perfekt vorgetragenen Spiel (3:0 gegen Stibor) die Kehrtwende ein. Auch die beiden in der ersten Runde siegreichen Pedder You und Peter Danzer zeigten zuverlässig erneut mit starken Ballwechseln ihr Leistungsvermögen und avancierten mit ihren zweiten Einzelsiegen zu den Garanten für den Gesamterfolg. Das es zu diesem kam, lag in der Schlussphase des Matches an Julian Roth und Basti Mertel. Julian Roth zeigte gegen den permanent mit langsamen Flips oder Top-Spins angreifenden Routinier Eberhardt Geduld und setzte sich mit einer sukzessiven besser werdenden Schlagauswahl knapp aber verdient mit 11:8 im 5. Satz durch. Ein ähnliches Wechselbad der Gefühle erlebte Basti Mertel gegen Dr. Deffner, der stets bestrebt ist, die Ballwechsel mit knallharten Vorhandschüssen kurz zu halten. Im ersten, dritten und fünften Satz gelang es ihm gut, durch clevere Anspiele sein Spiel durchzusetzen und dadurch mit 3:2 zu siegen.

Mit diesem 9:6 Arbeitssieg hat der TSV sein Punktekonto auf 18:4 erhöht und schaut zuversichtlich als Tabellenzweiter auf sein richtungsweisendes Doppelheimspiel-wochenende am 16. März gegen den Tabellenführer Kist und den Dritten Versbach.        

Die Ergebnisse (Tiefenlauter zuerst genannt): Lengerov/Buckreus – Schubert/Roth 11:6/11:13/11:3/9:11/3:11, Stibor/Eberhardt – Welt/You 11:13/4:11/2:11, Forkel/Deffner – Danzer/Mertel 11:7/11:13/12:10/5:11/12:10, Lengerov – Welt 10:12/11:4/13:11/11:6, Stibor – Schubert 11:5/13:11/8:11/9:11/16:14, Forkel – Roth 11:7/11:8/13:11, Eberhardt – You 7:11/6:11/13:11/8:11, Buckreus – Mertel 12:10/11:6/11:7, Deffner – Danzer 11:13/11:4/6:11/11:13, Lengerov – Schubert 11:4/11:3/12:10, Stibor – Welt 6:11/9:11/7:11, Forkel – You 6:11/8:11/11:8/7:11, Eberhardt – Roth 11:6/13:15/11:7/8:11/8:11, Buckreus – Danzer 11:8/9:11/8:11/6:11, Deffner – Mertel 10:12/11:5/4:11/11:3/7:11.