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TT_TSV_Ansbach Vor dem letzten Spieltag durch ein 9:7 in Rugendorf die Relegation zur Oberliga gesichert 💪😔 #Changetheindustryhttps://t.co/ksuzS43efU
   

STARNBERG (ku)- Das Relegationsturnier um den letzten Startplatz in der Oberliga war mit tollem Niveau und einer hohen Spannung eine Werbung für das Tischtennis. Am Ende scheiterte der TSV 1860 Ansbach hauchdünn am Turniersieger TSV 1880 Starnberg, der sich  damit ein weiteres Jahr Oberligazugehörigkeit gesichert hat.

Im ersten Match des Turniers im Dreier-Modus Jeder gegen Jeden standen sich in der Gastgeber TSV 1880 Starnberg und der TSV 1860 Ansbach gegenüber. Gegen die favorisierten Oberbayern war klar, dass die Grün-Weißen einen Sahne-Tag erwischen mussten, um sich die Chance auf den Aufstieg zu sichern. Diese Gala-Form hatte aus dem Ansbacher Kader in der Begegnung um 10:00 Uhr allerdings lediglich Julian Roth. Der durch das Fehlen von Pedder You ins mittlere Paarkreuz aufgerückte Schüler zeigte seine wohl bis dato beste Leistung im Ansbacher Trikot und besiegte im Starnberger Hexenkessel sowohl Hagmüller als auch Leidheiser mit durchdachter und sicherer Spielweise nach mitreisenden Ballwechseln. Seine Mannschaftskameraden zeigten daneben ordentliche Vorstellungen. So konnte die Nr. 1, Jan Schubert im ersten Einzel Spiegel mit 11:9 im Entscheidungssatz bezwingen. Gegen den Topspieler Manuel Hoffmann musste er im fünften Satz die Überlegenheit des Gegners anerkennen. Im hinteren Paarkreuz behaupteten sich Peter Danzer und Basti Mertel jeweils im die volle Distanz gegen den Noppenspezialisten Kappe, konnten sich aber nicht gegen den Linkshänder Quick durchsetzen. Ebenfalls 1:1 lautete die Bilanz von Kapitän Dietmar Weger. Einzig leer ging Oli Welt aus, dem trotz intensiver Bemühung zu oft die Konzentration in den wichtigen Phasen fehlte.

Nach dem 6:6 aus den Einzeln waren die Doppel entscheidend. Dort konnte zu Beginn gegen die doppelstarken Einheimischen keine positive Ausbeute erzielt (1:2) als auch im Schlussdoppel beim 7:8- Rückstand kein Erfolg in Form eines Unentschiedens gefeiert werden.

Durch die 7:9-Auftaktniederlage war auch klar, dass Ansbach auf die Schützenhilfe vom TV Dillingen angewiesen war. Diesen Gefallen konnten die Schwaben aber nicht erbringen. Der TSV 1880 Starnberg siegte auch mit 9:6 im zweiten Spiel gegen Dillingen und konnte damit die Klassenerhaltsfeier starten.

In der abschließenden dritten Begegnung zwischen Ansbach und Dillingen ging es also nur noch um den zweiten Platz. Dabei zeigte der TSV etwas mehr Willensstärke und hatte in einigen Momenten auch Fortuna auf seiner Seite. So gingen alle drei Fünf-Satz-Partien an die Ansbacher. Basti Mertel und Peter Danzer agierten dynamisch und kampfstark und konnten Marco Müller jeweils im fünften Satz mit 13:11 beziehungsweise 12:10 niederringen. Auch Dietmar Weger demonstrierte seine mentale Stärke und triumphierte mit 11:9 im letzten Satz gegen Hirner. Damit avancierte er mit zwei Einzel- und einem Doppelsieg genauso zum Siegesgarant wie Basti Mertel, der  ebenfalls doppelt punktete und dabei noch seinen Angstgegner Müller nach 0:2-Satzrückstand das erste Mal bezwingen konnte. Somit konnte Ansbach die mit extra Fanbussen angereisten Dillinger mit 9:6 bezwingen und sich Rang 2 im Relegationsturnier sichern.

Formel bedeutet dies ein weiteres Jahr Verbandsoberliga, insgeheim hofft das Team als erste Nachrücker darauf, dass durch Rückzüge oder günstige Konstellationen in den oberen Spielklassen noch ein Platz in der Oberliga frei sein könnte.

Die Ergebnisse: Starnberg – Ansbach: Hoffmann/Spiegel – Welt/Roth 2:11/11:8/11:7/11:8, Hagmüller/Leidheiser – Schubert/Weger 11:5/10:12/10:12/8:11, Quick/Köhler – Danzer/Mertel 11:6/11:7/14:12, Hoffmann – Welt 11:6/11:5/11:4, Spiegel – Schubert 11:9/11:7/5:11/6:11/9:11, Hagmüller – Roth 4:11/12:10/9:11/11:13, Leidheiser – Weger 10:12/11:7/11:6/11:6, Kappe – Mertel 9:11/5:11/11:7/11:6/2:11, Quick – Danzer 11:4/8:11/5:11/11:5/11:6, Hoffmann – Schubert 14:16/11:6/5:11/11:8/11:6, Spiegel – Welt 11:6/14:12/8:11/11:8, Hagmüller – Weger 6:11/9:11/1:11, Leidheiser – Roth 11:8/9:11/22:24/10:12, Kappe – Danzer 11:9/10:12/11:9/8:11/10:12, Quick – Mertel 11:4/11:3/11:4, Hoffmann/Spiegel – Schubert/Weger 11:9/5:11/11:8/11:8.

Ansbach – Dillingen: Schubert/Weger – Brandt/Woinarowicz 12:10/11:9/11:8, Welt/Roth – Foag/Hirner 11:9/9:11/6:11/6:11, Danzer/Mertel – Hofmann/Jörg 7:11/11:8/9:11/4:11, Schubert – Brandt 11:1/5:11/6:11/2:11, Welt – Foag 11:9/11:5/14:12, Weger – Hofmann 11:3/11:13/13:11/11:9, Roth – Hirner 8:11/9:11/12:14, Danzer – Jörg 9:11/1:11/8:11, Mertel – Müller 12:14/8:11/11:9/13:11/13:11, Schubert – Foag 11:4/9:11/11:8/11:6, Welt – Brandt 3:11/10:12/9:11, Weger – Hirner 11:9/8:11/11:7/5:11/11:9, Roth – Hofmann 11:7/10:12/11:6/11:3, Danzer – Müller 11:7/6:11/3:11/11:5/12:10, Mertel – Jörg 9:11/11:6/11:6/11:8.