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ANSBACH (kk)- Erster Sieg im ersten Heimspiel der Saison: mit einem grundsoliden Leistung hat sich das TT-Team des TSV 1860 Ansbach mit einem 9:5 das erste Erfolgserlebnis der Spielzeit gegen den TTSC Kümmersbruck gesichert und das eigene Punktekonto mit 2:2 ausgeglichen.

Zu Beginn taten sich beide Einserdoppel sehr schwer. Sowohl für Schubert/Weger auf Ansbacher Seite als auch für Zatko/Hummel auf Kümmersbrucker Seite bedurfte es eine gehörigen Portion Kampfgeist, um ihr Doppel jeweils mit 11:6 im finalen Satz nach Hause zu bringen. Ganz anders verlief die Partie des Dreierdoppels Roth/Mertel, das sich hervorragend abgestimmt präsentierte und ganz sicher in drei Durchgängen zur 2:1-Führung für Ansbach punktete. Diesen Vorsprung gaben die Hausherren im weiteren Spielverlauf auch nicht mehr her. Dies lag vor allem an einem glänzend aufgelegten TSV-Trio Schubert, Weger und You. Insbesondere Jan Schubert unterstrich seine bereits bestechende Form. In seinem ersten Einzel benötigte der Linkshänder einige Zeit, um sich mit den verdeckten Aufschlägen von Hummel vertraut zu machen. Nachdem er diese besser lesen konnte, stand einem sicheren Dreisatzsieg nichts mehr im Wege. Noch beeindruckender war sein Match im Spitzeneinzel gegen den Slowaken Zatko. Mit seiner gewohnt offensivfreudigen Spielweise dominierte er die Partie und deklassierte den keinesfalls schlechten Zatko im gewinnbringenden vierten Satz gar mit 11:1. Ebenfalls sehr stark agierte Mannschaftsführer Dietmar Weger. Nachdem er den Materialstrategen Franz taktisch gekonnt ausmanövriert hatte, legte er in seinem zweiten Auftritt gegen ebenfalls als Konterspezialisten bekannten Matthias Hummel nach und zeigte dort ganz klar seine spielerische Überlegenheit. Gar keinen Satz gab Pedder You ab, der mit hoher Konzentration zu Werke ging und sich selbst mit einer optimalen 6:0-Einzelsatzausbeute belohnte.

Der Pechvogel des Abends war zweifelsohne Oli Welt. Die Ansbacher Nr. 2 zeigte gegen Zatko ein begeisterndes Spiel, bei dem die Führung im Prinzip alle 30 Sekunden wechselte. Symptomatisch für den Ausgang war der entscheidende Punkt. Nachdem beide Ballartisten jeweils mehrere Matchbälle abgewehrt hatten, schien es auch Oli Welt beim 16:17 im 5.Satz ein weiteres Mal zu gelingen, da er seinen Gegner in die Ballonabwehr gedrängt hatte. Dort traf dieser den Ball mit der Schlägerkante, von wo aus er trudelnd den Weg auf Welt´s Tischkante fand, sodass dieser keine Rückspielmöglichkeit mehr hatte. Dieser Krimi hinterließ mental seine Spuren, weshalb er sein zweites Spiel im Entscheidungssatz quasi selbst aus der Hand gab. Für den letzten Zähler zum Sieg sorgte dadurch Julian Roth. Nach einer knappen Niederlage zu Beginn, ließ er in der zweiten Begegnung nichts anbrennen und bot gegen Franz eine kluge Vorstellung. Dank der sehr guten Mannschaftsleistung war es leicht zu verschmerzen, das Basti Mertel, der zuvor bereits ein Landesligaspiel absolviert hatte, nicht zu seinem gewohnten Leistungsvermögen fand, da er sich selbst zu stark unter Druck gesetzt hat.

Der Sieg war die Markgrafenstädter extrem wertvoll, da es in den nächsten beiden Spielen gegen zwei Meisterschaftsanwärter geht. Mit diesem Sieg auf der Habenseite kann das Sextett die kommenden Aufgaben befreit und kämpferisch angehen.

Die Ergebnisse: Schubert/Weger – Markus Hummel/Höfer 7:11/11:9/11:7/5:11/11:6, Welt/You – Zatko/Matthias Hummel 11:7/7:11/6:11/11:7/6:11, Roth/Mertel – Franz/Nedostup 11:6/11:2/11:8, Schubert – Matthias Hummel 11:9/11:5/11:6, Welt – Zatko 13:15/12:19/9:11/13:11/16:18, Weger – Franz 11:5/9:11/11:9/11:5, Roth – Markus Hummel 4:11/11:9/10:12/13:11/2:11, You – Nedostup 11:7/11:9/11:5, Mertel – Höfer 5:11/11:7/5:11/7:11, Schubert – Zatko 11:6/8:11/11:7/11:1, Welt – Matthias Hummel 10:12/11:8/11:8/10:12/0:11, Weger – Markus Hummel 11:3/11:8/11:7, Roth – Franz 9:11/11:2/11:8/11:7, You – Höfer 11:9/11:5/11:6.