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EGGOLSHEIM (kk)- Überhaupt nichts zu holen gab es für den TT-Verbandsoberligisten TSV 1860 Ansbach in der Auswärtspartie beim SV DJK Eggolsheim. Der Gastgeber, der sich durch personelle Verstärkungen selbst zum Meisterschaftsfavoriten gemacht hat, zelebrierte mit dem 9:2 gegen Ansbach den dritten Sieg am dritten Spieltag.

Die entscheidende Phase der Begegnung fand beim Stand von 3:1 für Eggolsheim statt. Zu diesem Zeitpunkt lieferten sich Jan Schubert und Pedder You hart umkämpfte Duelle mit den beiden Tschechen Frydrych und Skyrna. Insbesondere Jan Schubert und Vaclav Frydych boten sich ein offensives Feuerwerk, bei dem absolut jeder Punkt massiv umkämpft war und praktisch jeder Satz (außer Durchgang 1) in die Verlängerung ging. Im fünften Satz spitzte sich das Drama zu und beide Seiten hatten förmlich abwechselnd Matchbälle. Nach sechs vergebenen Matchbällen zog Ansbachs Nr. 1 schließlich mit 10:12 unglücklich den Kürzeren. Genau in diesem Augenblick hatte Pedder You am Nebentisch im Entscheidungssatz einen 1:6-Rückstand zum 6:6 ausgeglichen. Auch hier konnte sich You nicht für seine mehr als ansprechende Leistung belohnen. Mit 9:11 ging auch sein Match denkbar knapp an die Hausherren, womit es statt einem möglichen 3:3 leider ernüchternd 1:5 aus Ansbacher Sicht stand. Mit dieser Führung im Rücken spielten die Hausherren ihre Stärken selbstsicher aus und erhöhten sukzessive. Weder Julian Roth, noch Peter Danzer und Basti Mertel konnten hier den Akteuren des SV Eggolsheim Einhalt bieten, auch weil sie sichtbar Probleme mit den langsamen Spielverhältnissen in der Eggolsheimer Halle hatten, bei denen die Bälle nach dem Aufsprung scheinbar zu stehen kamen.

So stand am Ende für die Markgrafenstädter genau dieselbe Ausbeute zu Buche wie im ersten Saisonspiel in Versbach. Den einen Zähler erkämpfte das Einserdoppel Schubert/Weger, die zu Beginn die ungarisch-polnische Kombination Kovacs/Jarkowski in fünf Sätzen niederrangen. Die Dominanz des SV wird noch klarer, wenn man bedenkt dass die Gastgeber den 2000-Punkte-Mann Jarkowski nur im Doppel eingesetzt haben und für die Einzel geschont haben. Den zweiten Punkt steuerte ebenfalls wieder Jan Schubert im Spitzeneinzel bei. Nach seiner knappen Niederlage im ersten Einzel legte sich der junge Linkshänder gegen den Abwehrspieler Kovacs mächtig ins Zeug. Mit taktisch kluger Schlagauswahl und beeindruckender physischer Stärke legte er vor allem einen fast perfekten 5. Satz (11:3) hin, der seine derzeit gute Verfassung unterstreicht.

Mit nun 2:4 Punkten bekommt es der TSV nach einer Woche Pause am 19.10. gleich mit dem dritten Titelaspiranten SpVgg Erlangen an heimischen Tischen zu tun.

Die Ergebnisse (Eggolsheim zuerst genannt): Frydrych/Skyrna – Roth/Mertel 11:7/11:6/11:8, Kovacs/Jarkowski – Schubert/Weger 5:11/11:8/7:11/14:12/6:11, Cernocky/Abel – You/Danzer 11:8/11:8/11:9, Kovacs – Weger 11:8/4:11/11:8/11:4, Frydrych – Schubert 11:3/11:13/10:12/16:14/12:10, Skyrna – You 11:6/8:11/8:11/11:4/11:9, Herbert – Roth 12:10/11:3/8:11/11:7, Cernocky – Mertel 11:3/11:6/11:7, Abel – Danzer 11:6/13:11/7:11/11:6, Kovacs – Schubert 10:12/11:7/8:11/11:7/3:11, Frydrych – Weger 11:5/11:2/6:11/11:6.