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ERLANGEN (kk)- Mit einer äußerst schwachen, weil viel zu verkrampften, Vorstellung ging der TT-Verbandsoberligist TSV 1860 Ansbach überraschend deutlich bei der TV 1848 Erlangen unter. Diese unerwartete Niederlage lässt die Markgrafenstädter in der Tabelle in bedrohliche Regionen abrutschen und erhöht den Druck für die kommenden Aufgaben.

Nach dem schweren Startprogramm sollte am Samstag für den TSV die Saison eigentlich erst so richtig starten. Mit vollem Engagement ging das Team um Mannschaftsführer Dietmar Weger deshalb die Partie beim bisher sieglosen TV 1848 Erlangen an. Doch diese Einstellung hemmte die Grün-Weißen. Statt effizienter Spielweise sah man bei den drei TSV-Doppeln nur verkrampfte und undurchdachte Aktionen, was prompt zu einem lange nicht mehr dagewesenen 0:3-Fehlstart führte, bei dem kein einziger Satzgewinn gelang.

Die ersten fünf Einzel sahen im Anschluss jeweils klare Gewinner.  Für Ansbach schüttelten Oli Welt, Jan Schubert und Dietmar Weger die Lethargie der Doppel ab und konnten dank der Ausnutzung der eigenen Stärken drei Punkte für die Gäste einfahren. Im Gegenzug hatten Julian Roth und Basti Mertel gegen die famos aufspielenden Lommer und Schaub keine Chance, da sie sich nicht auf die leeren (schnittlosen) Aufschläge der zwei Erlanger Urgesteine einstellen konnte.

Beim Spielstand von 3:5 änderte sich die Art der Spiele von deutlich zu umkämpft und Peter Danzer sowie Jan Schubert schickten sich an, im Parallelflug die Begegnung zu egalisieren. Peter Danzer war im Entscheidungssatz beim Stand von 5:1 genauso klar auf der Siegesstraße wie Jan Schubert, bei dem ein 2:0-Satzvorsprung und ein 7:3 von der Anzeigetafel leuchtete. Bei beiden Akteuren folgte jedoch ein Bruch im Spiel, beide konnten die 4-Punkte-Führungen nicht verteidigen und unterlagen noch gegen die beiden ehemaligen Ansbacher Pascha Kostenko und Thomas Krause in fünf Sätzen.

Von diesen Rückschlägen erholte sich das Sextett nicht mehr. In den beiden letzten Partien ereilte Oli Welt und Dietmar Weger dann auch noch das gleiche Schicksal wie kurz davor den Teamkameraden. Trotz zahlreicher Möglichkeiten stand auch in diesen beiden Matches jeweils ein 2:3 am Ende fest, sodass sich die Gastgeber nach vier erfolgreichen Fünf-Satz-Matches den selbst kaum erhofften 9:3-Sieg sicherten.

Durch diese Pleite ist der TSV mit 2:8 Punkten in der Tabelle zurück gefallen und steht am nächsten Samstag beim nächsten Mittelfranken-Derby zuhause gegen die Sparta Noris Nürnberg gehörig unter Zugzwang.

Die Ergebnisse (Erlangen zuerst genannt): Lommer/Schaub – Welt/Mertel 11:9/12:10/12:10, Kostenko/Scheer – Schubert/Weger 11:7/11:8/11:6, Reiß/Krause – Roth/Danzer 11:3/11:4/11:9, Kostenko – Welt 9:11/11:5/9:11/4:11, Reiß – Schubert 8:11/8:11/9:11, Lommer – Roth 11:8/11:5/11:4, Scheer – Weger 11:13/9:11/3:11, Schaub – Mertel 11:6/11:3/11:8, Krause – Danzer 8:11/11:9/8:11/11:3/11:6, Kostenko – Schubert 8:11/7:11/11:9/11:6/11:6, Reiß – Welt 6:11/12:10/11:7/6:11/11:7, Lommer – Weger 11:4/8:11/11:6/8:11/11:5