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ANSBACH (kk)- Am morgigen Samstag startet die Tischtennis-Verbandsoberliga (vormals Bayernliga) in die Rückrunde. Der westmittelfränkische Vertreter TSV 1860 Ansbach will in der zweiten Halbserie seinen 5. Platz verteidigen und möglichst schnell den Klassenerhalt sichern. Zum ersten Spiel im Jahr 2020 empfängt er gleich den Tabellennachbarn TTC Tiefenlauter zu einer richtungweisenden Partie.

Die Meisterschaft in der höchsten bayerischen Spielklasse wird das Spitzentrio Eggolsheim, SpVgg Erlangen und SB Versbach II unter sich ausmachen. Die besten Karten hat dabei sicher der SV DJK Eggolsheim, der mit 16:2 Punkten das Ranking anführt und sich die Herbstmeisterschaft gesichert hatte. Knapp dahinter (14:4) ist die SpVgg Erlangen platziert. Kurios an deren bisherigem Saisonverlauf ist, dass sie die beiden direkten Konkurrenten schlagen konnte und sich dann zwei Ausrutscher gegen Teams aus der hinteren Tabellenregion geleistet hat. Außenseiterchancen hat noch der SB Versbach II mit 13:5 Zählern, der sich in Lauerstellung befindet.

Ab Position 4 beginnen die Teams mit negativem Spielverhältnis. Im Umkehrschluss heißt das auch, dass sich im Prinzip noch sieben Teams im Abstiegskampf befinden. Die besten Chancen auf ein weiteres Jahr Verbandsoberligazugehörigkeit haben drei Vereine mit 8:10 Punkten. Dies sind Tiefenlauter (Spielverhältnis -9) sowie Ansbach und Kümmersbruck (jeweils -11). Kaum schlechter stehen zwei weitere mittelfränkischen Clubs TV Erlangen und Sparta Noris Nürnberg, die mit einer 7:11-Ausbeute die Ränge 7 und 8 einnehmen. Die beiden Abstiegsränge nehmen aktuell die DJK Effeltrich II (5:13) und der SV Weiherhof (4:14) ein. Beide Vereine haben sich am Ende der Vorrunde gesteigert und sind deshalb auf keinen Fall schon abzuschreiben.

Durch diese enge Konstellation ist die zweite Saisonhälfte einiges an Spannung sowie enge Matches zu erwarten. Genauso eine enge Kiste könnte dem TSV 1860 Ansbach morgen zum Auftakt im Duell gegen den TTC Tiefenlauter bevorstehen. Die beiden Protogonisten haben jeweils 8 Punkte und sind nur durch 2 mickrige Spiele voneinander getrennt. Im Hinspiel kämpften beiden Mannschaften über vier Stunden und kosteten alle 16 Begegnungen aus. Am Ende konnten die Markgrafenstädter beim 8:8-Unentschieden glücklich einen Zähler mitnehmen, da die ganz umkämpften Partien an Ansbach gingen. Morgen Abend um 19 Uhr soll nach Vorstellung der Hausherren der Heimvorteil in der unteren Platenhalle den Ausschlag geben. Dafür müsste das Sextett um Kapitän Dietmar Weger gegen die im Durchschnitt älteste Mannschaft der Liga eine engagierte und konzentrierte Leistung abrufen. Die Chancen auf einen Erfolg zum Rückrundenauftakt würde es natürlich auch erhöhen, wenn Jan Schubert oder Oliver Welt den langjährigen Ansbacher Spielertrainer Trifon Lengerov, der mit 14:4 Einzeln einer der bester Akteure der Liga in der Vorrunde für den TTC war, bezwingen könnten.

Der Kader der Grün-Weißen hat sich gut vorbereitet. Personell gab es zum Jahreswechsel eine Änderung. Die bisherige Nummer 4, Julian Roth tauscht mit dem „Fünfer“ Pedder You die Positionen. Ansonsten bauen die TSV´ler auf Konstanz und wollen insbesondere auch wieder in den Doppeln für positive Akzente setzen. Wichtig wäre da gleich ein Sieg im ersten Heimspiel, mit dem Sicherheit gewonnen werden könnte und zusätzlich der Gegner Tiefenlauter überholt würde.

TSV 1860 Ansbach: Jan Schubert (11:7 Einzel Vorrunde/ 7:4 Doppel Vorrunde), Oliver Welt (6:6/ 1:5), Dietmar Weger (9:7/ 7:4), Pedder You (3:3/ 0:4), Julian Roth (3:9/ 2:7), Peter Danzer (5:4/ 1:6), Basti Mertel (4:5/ 2:6).