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Ansbach (kk)- Zum Rückrundenauftakt in der TT-Verbandsoberliga gelang dem TSV 1860 Ansbach eine phänomenale Vorstellung. Der TTC Tiefenlauter, bei dem nur der Ex-Ansbacher Trifon Lengerov drei Punkte holen konnte, wurde dabei überraschend klar bezwungen und dadurch in der Tabelle überholt.

Und das obwohl es im Vorfeld des Spiels alles andere als gut aussah. So traf die Hiobsbotschaft noch vor dem ersten Spiel in 2020 ein, dass sich Oliver Welt beim Snowboarden das Handgelenk der Schlaghand gebrochen hat und wohl die gesamte zweite Spielhälfte ausfallen wird. Außerdem schaffte es Peter Danzer nicht rechtzeitig zum Spiel und wurde in den Doppeln kurzfristig durch Klaus Kutka ersetzt. In den Doppeln gab es zum Start der Partie zwei ganz klare Erfolge der jeweiligen Einserdoppel. Das erste wichtige Zeichen setzte anschließend Roth/Mertel, die im bedeutenden Duell der beiden Dreier-Kombinationen wesentlich dynamischer agierte und deshalb auch verdient beim 2:1 die erste Ansbacher Führung herstellte. Der Plan der Hausherren war nun, aus jedem Paarkreuz jeweils mit einer Punkteteilung zu kommen. Vorne ging diese Prognose voll auf, da die beiden Spitzenspieler Jan Schubert auf TSV-Seite und Trifon Lengerov für die Gäste ihre Matches nach Belieben diktierten. In der Mitte war Pedder You für das „Punkten“ vorgesehen. Dies tat er dann auch eindrucksvoll, indem er gegen den Rückhandexperten Forkel jeden Ball anders spielte und völlig unregelmäßig zwischen weichen und harten, parallelen und diagonalen sowie zwischen nah und fern vom Tisch gespielten Schlägen variierte. Nicht zu erwarten war am Nebentisch ein Sieg von Julian Roth gegen den Tschechen Stibor. Ansbachs Nr. 4 erkannte aber im Laufe der Begegnung gut, dass der aktivere Spieler in den meisten Fällen die Punkte gewann. So investierte er viel, ging höheres Risiko mit ersten Attacken und wurde dafür mit einem tollen 11:9-Sieg im fünften Satz belohnt. Peter Danzer trotzte seinen schlechten Vorzeichen – er traf nach einem beruflichen Einsatz erst direkt vor seinem Einzel ein und ging ohne Aufwärmen und Einspielen an den Tisch – und traf gegen den permanent langsam angreifenden Eberhardt die richtigen Entscheidungen und triumphierte in vier Durchgängen. In diese Erfolgsserie reihte sich auch Basti Mertel ein, der dem abgehackt agierenden Buckreus Übersicht und Sicherheit entgegensetzte uns so für einen beruhigenden 7:2-Zwischenstand sorgte.

Das Spitzeneinzel zwischen Jan Schubert und Trifon Lengerov war die sicher sehenswerteste Auseinandersetzung des Abends. Und so nahe war der Frontmann der Ansbacher noch nicht an einem Erfolg gegen seinen ehemaligen Teamkollegen dran. Mit einem bärenstarken 17:15 im 3. Satz ging er mit 2:1 in Führung. Doch diese herausragende Leistung konnte er nicht ganz durchhalten, weswegen auch dieses Duell noch mit 3:2 an Lengerov ging. Ähnlich spannend ging es auch im Aufeinandertreffen der beiden Zweier zu. Dietmar Weger und Nikola Angelov boten sich lange Rallyes mit vielen Tempowechseln. Auch hier kam es zum Entscheidungssatz, indem Dietmar Weger etwas zielstrebiger zu Werke ging und mit 11:8 gewann. Den Schlusspunkt zu einem nie für möglich gehaltenen 9:3- Sieg setzte Pedder You, der mit einer weiteren Deluxe-Performance ohne Satzverlust im Einzel blieb.

Durch den doppelten Punktgewinn stellte der TSV sein Konto auf 10:10, überholte Tiefenlauter in der Tabelle, belegt nun den 4. Platz und hat sich für den weiteren Spieltage ohne Oli Welt etwas Luft nach unten verschafft. 

Die Ergebnisse: Schubert/Weger – Angelov/Stibor 11:5/11:6/11:3, You/Kutka – Lengerov/Buckreus 3:11/4:11/2:11, Roth/Mertel – Forkel/Eberhardt 12:10/6:11/11:5/11:6, Schubert – Angelov 11:4/11:2/11:8, Weger – Lengerov 7:11/7:11/7:11, You – Forkel 11:8/11:9/11:9, Roth – Stibor 11:8/10:12/6:11/11:8/11:9, Danzer – Eberhardt 11:9/11:8/7:11/11:7, Mertel – Buckreus 11:9/11:7/9:11/13:11, Schubert – Lengerov 4:11/11:8/17:15/8:11/3:11, Weger – Angelov 8:11/11:5/11:8/4:11/11:8, You – Stibor 11:7/11:7/11:6.