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ANSBACH (kk)- Gegen den Favoriten SB Versbach II setzte es für den TSV 1860 Ansbach in der TT-Verbandsoberliga die befürchtete Niederlage. Bis zum 3:3 konnten die Gastgeber die Begegnung spannend und ausgeglichen gestalten, ehe die Unterfranken nach Siegen in Schlüsselspielen forcierten und letztlich zu einem etwas zu hoch ausgefallenen 9:3-Erfolg kamen.

Mit einem vagen Blick auf die Tabelle war es das Spiel von Tabellennachbarn – der Vierte empfing den Dritten – was dem Grunde nach für ein offenes Match spricht. Bei genauerem Hinsehen erkennt man dann aber doch große Unterschiede. Versbach befindet sich mit 17:5 Zählern im Titelrennen und Ansbach schaut mit 10:12 Punkten ausschließlich danach, den Abstand zu den Abstiegsrängen groß genug zu halten. Da auch das Aufgebot große Unterschiede aufwies, Ansbach musste neben dem Langzeitverletzten Oli Welt auch auf Dietmar Weger verzichten, während Versbach aus dem Vollen schöpfen konnte, war klar, dass Ansbach nur mit einer optimalen Leistung etwas Zählbares erreichen konnte.

Der Start dazu war dann auch gleich verheißungsvoll. Das Einserdoppel Schubert/Julian Roth sowie das Dreierdoppel Danzer/Mertel trumpften großartig auf, dominierten das Aufschlag-Rückschlag-Spiel und brachten die Hausherren somit mit 2:1 in Führung. Im Matchplan war dann gleich das erste Einzel ein Schlüsselspiel, indem Jan Schubert gegen den Routinier Stock antrat. Hier trafen zwei komplett verschieden Spielsysteme aufeinander. Harte und dynamische Aktionen bei Schubert im Gegenzug zu effetvollem und sicherem Spiel bei Stock. Im Duell am Samstagabend setzte sich leider die sichere Version von Stock durch, da der Ansbacher Frontmann seine Endschläge nicht in der nötigen Trefferquote anbringen konnte. Nachdem Pedder You gegen die „TopSpin-Maschine“ Weinhold chancenlos war, hatte die Führung beim 2:3 gewechselt. Der extrem spielfreudige Julian Roth zeigte sich bei seinem ersten Einzel von seiner besten Seite. Gegen den peruanischen Nationalspieler Alonso Ramos Cervantes spielte er ausgesprochen aggressiv und zielstrebig und konnte mit einem starken 3:1-Triumph zum 3:3 egalisieren. In den nächsten beiden Partien entschied sich die Begegnung. Peter Danzer spielte gut, musste  aber in der Endphase jedes Satzes den taktisch hervorragend eingestellten Brandenburg zum Sieg gratulieren. Eine sehr umkämpfte Auseinandersetzung gab es zwischen Basti Mertel und Panzer. Nach 0:2-Satzrückstand erhöhte Mertel das Risiko und sorgte für unangenehme Anspiele für seinen Gegner. Nach erfolgtem Satzausgleich wechselte die Führung im Entscheidungsframe mehrfach, bis schließlich der SB-Akteur knapp gewann.

Mit diesen Niederlagen und dem damit verbundenen 3:5 wich merklich der Glaube an eine Überraschung bei den Einheimischen, sodass die Gäste bis zum 9:3 davonzogen.

Positiv muss noch der erste Auftritt des 12-jährigen Johannes Roth in der ersten Mannschaft erwähnt werden. Der frischgebackene Bronzegewinner bei der Wahl zum Sportler Ansbach im Jahr 2019 spielte beherzt auf. Im Endeffekt fehlte ihm noch die gewisse Schlaghärte um Engert, seines Zeichens mit 9:1-Spielen einer der besten Akteure des hinteren Paarkreuzes, zu gefährden.

Mit einem Sieg mehr, wäre durchaus noch eine Ergebniskosmetik möglich gewesen, da das Match der Nummern 4-4 nach Aufgabe von Ramos kampflos an Ansbach gegangen wäre und Basti Mertel gegen Engert gut unterwegs war. Das 3:9 gegen Versbach ist allerdings zu verschmerzen, wichtiger wird aus Tabellensicht das nächste Spiel am 22. Februar beim TTSC Kümmersbruck.

Die Ergebnisse: Schubert/Julian Roth – Stock/Ramos 11:9/9:11/11:8/11:8, You/Johannes Roth – Weinhold/Brandenburg 5:11/9:11/11:13, Danzer/Mertel – Engert/Panzer 11:3/8:11/11:6/11:8, Schubert – Stock 6:11/7:11/11:7/9:11, You – Weinhold 11:9/3:11/6:11/2:11, Julian Roth – Ramos 11:5/8:11/11:6/11:3, Danzer – Brandenburg 9:11/9:11/7:11, Mertel – Panzer 6:11/9:11/11:9/13:11/8:11, Johannes Roth – Engert 7:11/7:11/9:11, Schubert – Weinhold 9:11/11:8/3:11/6:11, You – Stock 10:12/8:11/7:11, Julian Roth – Brandenburg 11:6/6:11/8:11/5:11.