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ANSBACH (kk)- Für die beiden höherklassigen Tischtennis-Teams des TSV 1860 Ansbach stehen am heutigen Samstag wichtige Partien an. Die erste Mannschaft reist zum Verbandsoberliga- Tabellennachbarn TTSC Kümmersbruck und versucht dort wichtige Zähler zu holen. Die Reserve bestreitet zuhause das vorweggenommene Endspiel um die Meisterschaft in der Landesliga. Beide Vorhaben starten parallel um 19 Uhr und stehen aufgrund von Personalproblemen nicht unbedingt unter dem besten Vorzeichen.

Letztes Wochenende war der TSV 1860 Ansbach in der Verbandsoberliga spielfrei und hat dabei seinen vierten Tabellenplatz an den heutigen Gegner Kümmersbruck verloren. Die Oberpfälzer hatten zum Start in die Rückrunde die beiden hinteren Teams der Liga, konnten dabei 3:1 Punkte sammeln und sich mit nun 11:11 Zählern auf Rang 4 schieben. Die Markgrafenstädter liegen mit einer 10:12-Ausbeute nur einen Punkt und einen Platz dahinter. Ziel der Grün-Weißen ist es natürlich, mit einem Erfolg, die Reihenfolge im Ranking wieder umzudrehen. In der Vorrunde konnte der TTSC zuhause mit 9:5 geschlagen werden. Eine Wiederholung dieses Erfolges wird heute um einiges schwerer. Zum einen natürlich, weil dieses Mal Kümmersbruck Heimrecht genießt und zum anderen, weil heute neben dem Langzeitverletzten Oli Welt auch noch Pedder You und Peter Danzer ausfallen. Der TSV füllt diese Lücke bestmöglich auf. Neben dem Edelreservisten Basti Mertel, der im Prinzip jedes Spiel in der Ersten gemacht hat, laufen außerdem Jürgen Besser und Gyuri Nemes auf. Und genau dieses Trio ist heute auch gefordert. Gegen den Slowaken Zatko und die drei Hummel-Brüder soll auf den Positionen 1-4 eine ausgeglichene Bilanz geschafft werden. Im hinteren Paarkreuz erhofft sich der Gast eine positive Ausbeute.

Das Aufrutschen der drei Akteure Mertel, Besser und Nemes hat natürlich auch Auswirkungen auf das Aufgebot der Zweiten, die als Tabellenzweiter den Spitzenreiter TSV Grombühl Würzburg erwartet.

Mit der kurzzeitig eroberten Tabellenführung leistete sich der TSV II vor zwei Woche eine Niederlage in Wolframs-Eschenbach und befindet sich nun mit 20:6 Punkten in der Verfolgerrolle von Grombühl (22:4). Der Kampf um den Titel kann durch Ansbach nur weiterhin spannend gehalten werden, wenn heute ein Sieg, mindestens jedoch ein Remis, gelingt. Mit der ersatzgeschwächten Aufstellung, die den Gastgeber in der unteren Platenhalle um 19 Uhr zum Außenseiter macht, muss eine Leistungsexplosion her, um zum Tabellenführer aufzuschließen.

TSV 1860 Ansbach: Schubert, Weger, Julian Roth, Mertel, Besser, Nemes.

TSV 1860 Ansbach II: Weger, Klingler, Kutka, Gröger, Drechsler, Johannes Roth.