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KÜMMERSBRUCK (kk)- Einen Rückschlag musste das TT-Team des TSV 1860 Ansbach im Auswärtsspiel beim TTSC Kümmersbruck hinnehmen. Angesichts der Ausfallmisere von drei Stammspielern könnte die deutlich zu hoch ausgefallene 4:9-Niederlage leicht erklärt werden, im Anbetracht des Spielverlaufes wäre allerdings bei konsequenterer Spielweise sogar ein Sieg möglich gewesen.

Im Vorfeld der Partie war klar, dass man das Top-Quartett der Gastgeber um den Slowaken Zatko und den drei Hummel-Brüdern irgendwie in Schach halten muss, wenn man etwas Zählbares mitnehmen will. Diese Zielsetzung konnte leider so nicht umgesetzt werden. Insbesondere in der Mitte kamen zunächst Basti Mertel und Julian Roth überhaupt nicht zurecht. Mit nahezu spinlosen Eröffnungen schläferte Markus Hummel Bast Mertel im wahrsten Sinne des Wortes ein, um ihn in der Folge sicher auszukontern. Ganz anders die Spielweise seines Bruders Michael, der ein Offensivfeuerwerk abbrannte und mit einer fabelhaften Vorstellung Julian Roth förmlich abschoss. Da auch Dietmar Weger gegen Zatko im Prinzip chancenlos war, konnte einzig Jan Schubert gegen Matthias Hummel, der vor allem auf sein gutes Service und sein begnadetes Ballgefühl baut, einen Sieg verbuchen, da er seinen Gegner ständig zum Laufen zwang.

Das hintere Paarkreuz war fest in Ansbach Hand. Nach einem Einspielsatz zeigte Joschi Besser eindrucksvoll, warum der auf eine Spielzerstörung ausgelegte Franz sein Lieblingsgegner ist, indem er ihn stets leer anspielte und mit 11:1, 11:4 und 11:2 deklassierte. Gyuri Nemes brauchte drei Sätze, um komplett in der Partie angekommen zu sein. Danach hatte er das Spiel im Griff uns setzte mit einem 11:2 im Entscheidungssatz ein Ausrufezeichen. Kombiniert mit einem 1:2 aus den Doppeln lag Ansbach nach der ersten Runde mit 4:5 in Rückstand.

Die folgenden vier Einzel waren nichts für schwache Nerven und jede Partie hätte für jeden der beiden Kontrahenten ausgehen können. Unter dem Strich gingen alle Matches an die Hausherren, weil im Spitzeneinzel Jan Schubert etliche Satzbälle in den Durchgängen 2 und 4 liegen ließ und somit statt einem 3:1-Sieg eine 1:3-Niederlage zu Buche stand. Vergebene Satzbälle wurden auch Dietmar Weger zum Verhängnis. 10:7 führte der kampfstarke Routinier im 3. Satz, den er leider kurz später noch mit 11:13 verlor. Genauso wenig Glück hatte er im fünften Satz, den er mit 9:11 unterlag. Wenn es schon mal nicht läuft, dann richtig. Die deutlich verbesserten Julian Roth und Basti Mertel zeigten ihr Kämpferherz und erzwangen nach Satzrückständen jeweils den finalen fünften Frame. Dort verliefen die Begegnungen ausgeglichenen, am Ende triumphierten trotzdem die Gastgeber. Symptomatisch war der Matchball gegen Basti Mertel. Bei 9:10 spielte Mertel einen schnellen Vorhand-Top-Spin in die Rückhand von Michael Hummel. Erstmals im Match umlief dieser die Rückhand und setzte einen fast unmöglichen Weltklasse-Gegenspin zum Sieg.

Dieses zu schnelle Ende beim 4:9 ist insbesondere schade, da dadurch die Vorteile im hinteren Paarkreuz der zweiten Runde nicht mehr zum Tragen kamen.

Der TTSC Kümmersbruck (4. Platz mit 13:11 Punkten) ist dem TSV (6. Rang, 10:14 Punkte) nun enteilt. Für die Markgrafenstädter wird die Situation nun noch unangenehmer, denn in den nächsten beiden Spielen geht es gegen die zwei Spitzenteams der Liga.

Die Ergebnisse (Kümmersbruck zuerst genannt): Zatko/Markus Hummel – Roth/Mertel 9:11/11:9/11:9/11:3, Matthias Hummel/Franz – Schubert/Weger 6:11/9:11/6:11, Michael Hummel/Höfer – Nemes/Besser 11:9/11:3/12:10, Zatko – Weger 11:5/11:8/11:7, Matthias Hummel – Schubert 4:11/10:12/7:11, Markus Hummel – Mertel 11;7/11:8/11:9, Michael Hummel – Roth 11:9/11:5/11:4, Franz – Besser 11:7/1:11/4:11/2:11, Höfer – Nemes 6:11/13:11/11:5/7:11/2:11, Zatko – Schubert 11:7/12:10/8:11/12:10, Matthias Hummel – Weger 11:8/11:13/13:11/9:11/11:9, Markus Hummel – Roth 11:5/6:11/11:3/8:11/11:8, Michael Hummel – Mertel 11:2/11:7/4:11/5:11/11:9.