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ERLANGEN (ku)- Der Tabellenzweite SpVgg Erlangen war am Samstagabend im Verbandsoberligaauswärtsspiel eine Nummer zu groß für die TT-Herren des TSV 1860 Ansbach. Mit 1:9 mussten sich die Markgrafenstädter dem Favoriten geschlagen geben, auch wenn in einigen Partien durchaus eine Ergebnisverbesserung möglich gewesen wäre.

Mit einer Überraschung warteten die Gastgeber gleich zu Beginn bei der Doppelaufstellung auf. Die SpVgg nominierte ihr eigentliches Einserdoppel Zhrazavets/Flicek auf Position 2, sodass es gleich zum Duell mit dem TSV-Spitzendoppel Schubert/Roth kam. Dort hatten die Ansbacher der druckvollen Links-/ Rechtskombination der Hausherren wenig entgegen zu setzen und unterlagen in vier Sätzen. Da auch You/Danzer nach zwei ausgeglichenen Sätzen (1:1) in den nächsten beiden Abschnitten klar das Nachsehen hatte, stand mit dem 0:2 ein klassischer Fehlstart zu Buche. Im Duell der Dreierkombinationen kam es dafür zu einem spannenden Schlagabtausch. Mit einem 10:7-Vorsprung im finalen Satz sah es nach dem ersten Punkt für Ansbach aus. Die nächsten fünf Ballwechsel gewann aber alle das Duo Thanmutihum/Himmler, das somit die optimale Doppelausbeute für Erlangen vervollständigte.

In den ersten vier Einzeln waren die TSV-Akteure danach schlichtweg chancenlos.

Pedder You spielte gegen den Weißrussen Zhrazavets auf Augenhöhe mit. Am Ende schaltete der wuchtige Linkshänder der Erlanger einen Gang hoch und entschied alle drei Sätze mit zwei Punkten Unterschied für sich. Absolut beeindruckend war der Auftritt des 15-jährigen Thailänders Thanmutihum, der mit extrem kurzen Schlagbewegungen ein immenses Tempo erzeugte und so Jan Schubert nie zur Entfaltung kommen ließ. Ebenfalls mit 0:3 unterlag Julian Roth gegen den Tschechen Flicek, der mit schnörkellosem Topspin-Spiel stark agierte. Ein Satzgewinn war Peter Danzer gegönnt, in den anderen drei Frames unterliefen ihm aber zu viele Fehler, um den dynamischen Birkmann ernsthaft zu gefährden. Nach einem 0:2 Satz und 7:10-Rückstand bäumte sich Max Klingler im Duell zweier Anti-Top-Spieler noch mal auf. Er gewann nicht nur noch den dritten Satz, sondern glich kurz später mit aktiven Vorhandbällen zum 2:2 aus. Im letzten Satz stellte sein Gegner wiederum die Taktik um uns spielte ihn vermehrt kurz an, was zu einem 11:8 für den Spieler der Universitätsstädter führte. Beim 8:0-Zwischenstand kam es dann endlich zum ersten Punkt für Ansbach, den Basti Mertel mit einem Arbeitssieg gegen den SpVgg-Ergänzungsspieler Himmler einfuhr. Beinahe wäre im Anschluss noch der zweite Zähler dazu gekommen. In einem hochkarätigen Spiel zwischen zwei Linkshändern führte Jan Schubert im 5. Satz mit 5:0. Doch dieser Vorsprung reichte nicht aus, denn Zhrazavets kam zurück und beendete mit einem 11:9 die Partie zum 9:1.

Die Situation für den TSV wird mit nunmehr 10:18 Punkten nicht einfacher, denn am kommenden Samstag gastiert mit Eggolsheim der Tabellenführer in Ansbach. 

Die Ergebnisse (Erlangen zuerst genannt): Birkmann/Speckner – You/Danzer 11:8/10:12/11:5/11:6, Zhrazavets/Flicek – Schubert/Roth 11:6/11:6/7:11/11:6, Thanmutihum/Himmler – Mertel/Klingler 11:6/7:11/6:11/11:9/12:10, Zhrazavets – You 11:9/11:9/12:10, Thanmutihum – Schubert 11:6/11:8/11:5, Birkmann – Danzer 11:7/11:9/2:11/11:6, Flicek – Roth 11:6/11:4/11:9, Speckner – Klingler 11:9/11:8/10:12/5:11/11:8, Himmler – Mertel 9:11/8:11/9:11, Zhrazavets – Schubert 11:4/8:11/11:9/7:11/11:9.