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TT_TSV_Ansbach Viertelfinale Vereinsmeisterschaft Roth J gegen Roth J ­čĹŹ­čśü @ Ansbach, Germany https://t.co/Bxug8j7xQx
   

ANSBACH/WINDSBACH (ku)- Der erste Spieltag der neuen Saison in der Tischtennis-Verbandsoberliga Nord (ehemals Bayernliga) steht am 19. September 2020 unmittelbar bevor. Aufgrund der ungewohnten Rahmenbedingungen ist die neue Spielzeit mit sehr vielen Fragezeichen versehen. Einig und klar ist aber die Zielsetzung der beiden westmittelfr├Ąnkischen Vertreter TSV 1860 Ansbach und TSV Windsbach II, die beide ganz klar die Mission Klassenerhalt vorgeben.

Die Vorbereitung auf die Runde sah in diesem Jahr corona-bedingt ganz anders als in den Vorjahren aus. Viele Teams, unter anderem auch Windsbach und Ansbach, konnte das Training erst Mitte August 2020 aufnehmen. Eine Einsch├Ątzung ├╝ber den wirklichen Leistungsstand ist daher ohne die obligatorischen Vorbereitungsspiele kaum m├Âglich. Genauso schwer abzusehen ist der Nachteil gegen├╝ber den Clubs, die bereits fr├╝her in das Training f├╝r die Saison einsteigen konnten beziehungsweise wie die einzelnen Vereine die lange Zwangspause seit dem Abbruch der alten Spielzeit verkraftet haben.

Dementsprechend schwierig ist es auch, einen Favoriten f├╝r die Meisterschaft auszumachen. Beste Chancen hat sicherlich die DJK Sparta Noris N├╝rnberg, die auf einen Aufstieg in die Oberliga hofft, in der sie bereits 2018/19 aktiv waren. Die Spartaner haben f├╝r dieses Unterfangen Denis Emter aus der Windsbacher Regionalligatruppe zur├╝ckgeholt und sich zudem mit Bojan Besinger vom SV Weiherhof verst├Ąrkt. Zweiter Aspirant auf den Titel ist der TTC Tiefenlauter. Die routinierte Truppe hat mit dem Nigerianer George Tunde Shoneye, der bei Olympia 2016 Timo Boll aus dem Wettbewerb warf, aufger├╝stet und zudem den Abwehrstrategen K├╝rschner zur├╝ck zu alter Wirkungsst├Ątte gelotst.

Die restlichen acht Teams aus dem zehnk├Âpfigen Teilnehmerfeld orientieren sich zun├Ąchst erstmal nach hinten und wollen fr├╝hzeitig einen Nichtabstiegsplatz erreichen. Dies sind neben Ansbach und Windsbach zwei weitere Mittelfranken (TV Erlangen und TV Altdorf). Neben der mittelfr├Ąnkischen Dominanz (5) starten noch drei oberfr├Ąnkische Vereine, ein Oberpf├Ąlzer Club und eine Delegation aus Unterfranken in der h├Âchsten bayerischen Spielklasse. Neu dazugekommen sind vier Aufsteiger aus den Verbandsligen. Allen voran der Meister W├╝rzburg-Heidingsfeld, gefolgt von den beiden Vizemeistern Windsbach und TV Altdorf. Komplettiert wird das Feld durch den TSV Windheim, der als 7. der Verbandsliga gl├╝cklich nach oben gekommen ist.

Beim TSV 1860 Ansbach muss der Abgang von Oli Welt verkraftet werden, der beruflich nach Hessen versetzt wurde und k├╝nftig auch dort aktiv sein wird. Ansonsten treten die Markgrafenst├Ądter unver├Ąndert zur Vorrunde an. Im vorderen Paarkreuz laufen Jan Schubert und Dietmar Weger auf, die Mitte bilden Pedder You und Julian Roth. Position 5 hat Peter Danzer inne und den letzten Platz im Kader werden sich J├╝rgen Besser und Basti Mertel teilen.

Mit engagierten Auftritten will das Team insbesondere zuhause punkten und hat sich die Aufgabe gestellt ungef├Ąhr das Vorjahresergebnis von 10:16 Punkt zu wiederholen.

F├╝r den TSV Windsbach II ist die Verbandsoberliga Neuland. F├╝r diesen Schritt konnten auf den Spitzenpositionen mit Kostadin Kostadinov und Martin Bindac zwei langj├Ąhrige Regionalligaspieler platziert werden. Dahinter werden Roland Wittmann und die beiden D├Ârre-Br├╝der Nils und Flemming den Stamm der Mannschaft bilden. Je nach Gegner wird das Sextett vom Tschechen Jan Schwarzer, von Andreas Rei├č oder Andreas Staudacher aufgef├╝llt.

Die Klasse soll laut Organisator Andreas Staudacher unbedingt gehalten werden, um den Abstand zur ersten Mannschaft im Rahmen zu halten und um Talenten ein Sprungbrett zu bieten.

Durch COVID-19 startet die Runde auch anders als gewohnt. Wichtigste ├änderung ist, dass keine Doppel ausgetragen werden. Eine Begegnung besteht daher nur aus den zw├Âlf Einzeln, die auch immer alle komplett gespielt werden. Aus diesem neuen Modus k├Ânnen also Ergebnisse zwischen 12:0 und 6:6 resultieren. Hier wird aktuell vornehmlich die gesamte Mannschaftsleistung in den Vordergrund gestellt, da jeder Akteur immer den gleichen Einfluss auf das Resultat hat. Ebenfalls verzichten ÔÇô zumindest zu Beginn ÔÇô m├╝ssen die Aktiven auf Zuschauer, die speziell in kleinen Hallen nicht erlaubt sind.

Der TSV beginnt die erste Halbserie gleich mit einem Doppelstart. Am Samstag um 19 Uhr empfangen die Gr├╝n-Wei├čen den TSV Windheim. Gegen den Aufsteiger soll gleich ein guter Auftakt mit einem doppelten Punktgewinn erreicht werde. Zur zweiten Partie tritt der TSV am Sonntag um 14 Uhr beim TV Erlangen an. Hier erwartet Schubert & Co eine enge Partie, in der sicher die Tagesform den Ausschlag geben wird.

Der TSV Windsbach beginnt ebenfalls doppelt. Zun├Ąchst genie├čt er am Samstag um 15 Uhr Heimrecht gegen den TSV Windheim. Im Anschluss reist er zur DJK Sparta Noris N├╝rnberg. Auch hier soll die Pflicht im ersten Duell gelegt werden, um danach beim Favoriten frei aufspielen zu k├Ânnen.

Das direkte Derby zwischen Ansbach und Windsbach findet dann gleich eine Woche sp├Ąter am 26. September 2020 statt.

Verbandsoberliga Nord: TTC Tiefenlauter, TV 1848 Erlangen, TTSC K├╝mmersbruck, TSV Windheim 1904, TG W├╝rzburg Heidingsfeld 1861, TV 1881 Altdorf, DJK SpVgg Effeltrich II, DJK Sparta Noris N├╝rnberg, TSV Windsbach II, TSV 1860 Ansbach.

TSV 1860 Ansbach: Jan Schubert (TTR 1993, Einzel Vorjahr 13:13, Doppel Vorjahr 10:5), Dietmar Weger (1967, 10:10, 9:4), Pedro You (1929, 5:6, 0:7), Julian Roth (1866, 5:13, 4:9), Peter Danzer (1864, 6:6, 2:7), J├╝rgen Besser (1829, 1:0, 0:1), Basti Mertel (1837, 6:8, 4:8)

TSV Windsbach: Kostadin Kostadinov (1967), Martin Bindac (1976, 24:5, 13:3), Jan Schwarzer (1926, 9:6, 7:2), Nils D├Ârre (1848, 16:12, 10:5), Roland Wittmann (1847, 18:4, 10:5), Andreas Rei├č (1810, 11:6, 6:5), Andreas Staudacher (1763, 0:1, 1:0). Flemming D├Ârre (1793, 13:6, 10:5).