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TT_TSV_Ansbach Viertelfinale Vereinsmeisterschaft Roth J gegen Roth J 👍😁 @ Ansbach, Germany https://t.co/Bxug8j7xQx
   
 ANSBACH (ku)- Ein Blick auf die Tabelle der TT-Verbandsoberliga Nord zeigt nach dem ersten Spieltag eine schöne Momentaufnahme: der TSV 1860 Ansbach leuchtet von ganz oben als Tabellenführer mit 3:1 Punkten. Erster Spitzenreiter der Saison wurde der TSV dabei mit einem 11:1-Sieg über den TSV Windheim sowie durch ein 6:6-Unentschieden beim TV 1848 Erlangen. 

Zum Auftakt war der TSV Windheim ein dankbarer Gegner. Die Oberfranken sind als Tabellensiebter der Verbandsliga als freiwilliger Nachrutscher in die Verbandsoberliga gekommen und sehen die Spielzeit als Abenteuer an. Das sympathische Sextett präsentiert sich als unorthodoxes Ensemble, bei dem mit drei Noppen- und einem Anti-Top-Belag jede Menge Sonder-Schlägermaterial im Einsatz ist. Spielerisch hatten die Gastgeber die Begegnung von Anfang an im Griff. Die meisten Partien sahen klare Ansbacher Gewinner, wobei bei den Erfolgen ein Muster zu erkennen war. Neun der elf Siege wurden in vier Durchgängen eingefahren. Die meisten TSV´ler hatten also in einem Satz eine Konzentrationslücke beziehungsweise die niemals aufsteckenden Gäste ein gute Phase. Ein Phänomen war einmal mehr Pedder  You. Während sich seine Mannschaftskollegen intensiv auf die Saison vorbereitet hatten, hatte Ansbachs Nr. 3 seit dem Saisonabbruch im März keinen Schläger mehr in der Hand. Er benötigte dann genau zwei Sätze (9:11 und 5:11) um sich zu akklimatisieren. Danach agierte er gewohnt variantenreich und gewann noch das einzige Fünf-Satz-Duell des Tages. Da nur Basti Mertel, der gegen den mit Konteraufschlägen operierenden Raab nicht in seinen Spielplan kam, passen musste, war nach knapp 2,5 Stunden der 11:1-Erfolg unter Dach und Fach.

Ein ganz anderes Kaliber war der zweite Gegner des Wochenendes, der TV 1848 Erlangen. In der ersten Auswärtspartie führte insbesondere Dietmar Weger sein Team mit einer fantastischen Leistung an. Der Konter- und Blockspezialist hatte eine famosen Tag erwischt und ließ seinen Kontrahenten, den wahrlich nicht schlechten Pascha Kostenko und Karsten Reiß, keinen einzigen Satzgewinn zu. Ebenfalls mit einer doppelten Punktausbeute triumphierten Jan Schubert und Pedder You. Diese beiden Akteure mussten dazu aber mehrere kritische Situationen nervenstark überstehen. Jan Schubert lag gegen den ehemaligen Ansbacher Kostenko mit 0:2 Sätzen und 2:8 im 3. Satz nahezu aussichtslos zurück. Doch der dynamische Linkshänder konnte nicht nur diesen Satz noch umdrehen, sondern auch noch die folgenden Sätze mit 11:8 und 11:9 gewinnen.

Ebenfalls mit 11:9 siegte Pedder You gegen Lommer im finalen Frame, indem er auch mit 2:6 im Rückstand lag, ehe er zum explosiven Schlussspurt ansetzte. Die Positionen 1-3 hatten also mit der optimalen Ausbeute von 6 Punkten bereits allein für ein Remis gesorgt. Dabei bleib es dann leider auch, da die drei restlichen Ansbacher jeweils das Nachsehen hatten. Kämpferisch haben Julian Roth, Peter Danzer und Basti Mertel alles versucht, dennoch war gegen die gut aufgelegten Universitätsstädter, welche für ihre Ausgeglichenheit im Kader bekannt sind, nichts zu holen. Aufgrund der glücklichen Siege von Schubert und Roth war die Punkteteilung beim 6:6 trotz der vergebenen 6:3 Führung durchwegs gerecht.

Gestärkt durch den tollen Auftakt gehen die Markgrafenstädter voller Selbstbewusstsein ins Derby am kommenden Samstag gegen Windsbach.

Die Ergebnisse: Ansbach – Windheim: Schubert – Schröppel 11:5/11:8/8:11/11:3, Weger – Schirmer 12:14/19:17/11:5/11:6, You – Trebes 9:11/5:11/11:7/11:8/11:7, Roth – Grosch 5:11/11:7/11:6/11:6, Danzer – Neubauer 11:7/11:8/11:7, Mertel – Raab 6:11/9:11/6:11, Schubert – Schirmer 11:3/11:4/10:12/12:10, Weger – Schröppel 11:13/11:7/11:6/11:7, You – Grosch 11:9/10:12/11:6/11:8, Roth – Trebes 11:9/11:8/11:7, Danzer – Raab 11:9/4:11/11:8/12:10, Mertel – Neubauer 11:7/11:4/10:12/11:5.

Erlangen – Ansbach: Kostenko – Weger 7:11/2:11/7:11, Reiß – Schubert 7:11/8:11/11:5/7:11, Lommer – Roth 11:5/11:4/8:11/11:9, Stopfer – You 9:11/7:11/6:11, Krause – Mertel 12:10/10:12/11:6/11:6, Bönold – Danzer 11:8/5:11/11:5/11:7, Kostenko – Schubert 11:6/12:10/9:11/8:11/9:11, Reiß - Weger 12:14/8:11/4:11, Lommer – You 12:10/8:11/4:11/11:5/9:11, Stopfer – Roth 11:6/11:9/12:10, Krause – Danzer 8:11/11:4/11:5/11:6, Bönold – Mertel 11:5/8:11/11:8/10:12/11:5.