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ANSBACH (kk)- Das Verbandsoberligaderby zwischen dem TSV 1860 Ansbach und dem TSV Windsbach hielt was es im Vorfeld versprach. In weit über 3 Stunden Spielzeit lieferten sich die beiden Protagonisten eine emotionsgeladene, umkämpfte und spannende Partie, in der die Gäste aus Windsbach am Ende nicht ganz unverdient mit 7:5 beide Punkte aus Ansbach entführten.

In der ersten Spielhälfte begegneten sich bereits beide Teams auf Augenhöhe, sodass es in jedem Paarkreuz eine Punkteteilung gab. Vorne punktete für Windsbach Martin Bindac, der mit einer durchgängig soliden Leistung die vorhandenen Schwächephasen von Jan Schubert konsequent ausnutzte. Für die Hausherren brachte Dietmar Weger den ersten Zähler auf die Anzeigetafel. Er konnte die gefährlichen Aufschläge von Kostadin Kostadinov gut entschärfen und war danach in den Ballwechseln der beherrschende Akteur. Im mittleren Paarkreuz hatte Peter Danzer, der an diesem Tag scheinbar seine Rückhand zuhause vergessen hatte, überraschend klar gegen den stark aufspielenden Nils Dörre das Nachsehen. Auch in der zweiten Partie hatte der jüngere Spieler, Julian Roth, das Siegerlächeln auf seiner Seite, da er gegen Roland Wittmann mit 11:9 im Entscheidungssatz das bessere Finish hinlegen konnte. Der Debütant Mario Pachlhofer wirkte nervös, produzierte zu viele Fehler und hatte so gegen engagiert zu Werke gehenden Flemming Dörre das Nachsehen. Für das 3:3 nach der ersten Einzelrunde sorgte Basti Mertel, der mit Spielübersicht Max Gastner mit 3:0 bezwingen konnte.

Die Vorentscheidung fiel in der zweiten Runde des vorderen Paarkreuzes. Im Linkshänder-Duell startete Jan Schubert famos (11:5). Ab dem Beginn des zweiten Satzes dominierte dann nur noch Kostadin Kostadinov, indem bei Auf- und Rückschlag kompromissloser agierte und den in die passive gedrängten Schubert schließlich sicher bezwang. Das längste und schönste Spiel bestritten Dietmar Weger und Martin Bindac. Nach langen Rallyes siegte Windsbachs Nr.2 nach Abwehr zahlreicher Satzbälle mit 17:15 im vierten Satz, fügte Weger damit die erste Saisonniederlage bei und avancierte mit zwei Erfolgen zum Matchwinner für den Gäste-TSV. Zwei deutliche 3:0-Ergebnisse gab es in den Partien der Positionen 3 und 4. Julian Roth fügte nach zwei knappen Durchgängen ein glanzvolles 11:5 als Schlusssatz gegen Nils Dörre hinzu. Im Routinier-Treffen spulte  Roland Wittmann sein variantenreiches Spiel gegen Peter Danzer gekonnt ab. Damit hatte der 2-Punktevorsprung für die Gäste beim 6:4 Bestand und ein Remis hatte Windsbach bereits sicher. Völlig unaufgeregt erledigte danach Mario Pachlhofer seinen zweiten Auftritt und verkürzte überlegen zum 5:6. Die Entscheidung über Sieg von Windsbach oder Unentschieden fiel im letzten Einzel zwischen Basti Mertel und Flemming Dörre. Hier wechselte die Führung regelmäßig ab, was zwangsläufig in einem entscheidenden fünften Satz mündete. Dort griff Flemming Dörre konzentriert an, während sich Basti Mertel zu abwartend verhielt. Der Mut von Dörre, der mit diesem Sieg erstmals gegen Mertel gewinnen konnte und sich neben Bindac zum zweiten  Sieggaranten aufspielte, wurde belohnt und stellte den 7:5-Sieg für Windsbach sicher.

Mit nun 4:2 Punkten hat Windsbach den TSV 1860 Ansbach (3:3 Zähler) überholt. Für beide Teams geht es am kommenden Wochenende mit Auswärtsaufgaben (Windsbach in Erlangen und Ansbach in Effeltrich) weiter.

Die Ergebnisse: Schubert – Bindac 4:11/11:7/13:11/4:11/6:11, Weger – Kostadinov 11:8/11:2/9:11/11:8, Roth – Wittmann 5:11/11:4/11:9/7:11/11:9, Danzer - N. Dörre 7:11/6:11/11:6/8:11, Mertel – Gastner 11:8/11:9/13:11, Pachlhofer – F. Dörre 14:16/11:9/9:11/8:11, Schubert – Kostadinov 11:5/7:11/5:11/8:11, Weger – Bindac 11:8/8:11/7:11/15:17, Roth – N. Dörre 13:11/14:12/11:5, Danzer – Wittmann 11:13/9:11/7:11, Mertel – F. Dörre 12:10/5:11/11:5/4:11/8:11, Pachlhofer – Gastner 11:4/11:9/11:2.