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TT_TSV_Ansbach Viertelfinale Vereinsmeisterschaft Roth J gegen Roth J 👍😁 @ Ansbach, Germany https://t.co/Bxug8j7xQx
   

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ANSBACH (ku)- 4,5 Stunden Spielzeit, fünf Partien über die volle Distanz von fünf Sätzen, vier Mal Führungswechsel und noch mehr emotionale Hoch- und Tiefpunkte. So kann das TT-Match in der Verbandsoberliga zwischen dem TSV 1860 Ansbach und dem TTSC Kümmersbruck punktgenau zusammengefasst werden. Am Ende trennten sich die beiden Kontrahenten leistungsgerecht mit einem 8:8-Unentschieden.

Alle drei Doppel wurden zu Beginn in vier Sätzen entschieden. Da bei den Gastgebern Ansbach nur Schubert/Weger das 3:1 positiv gestalten konnten, lag der Gast aus der Oberpfalz vor den Einzeln mit 2:1 in Führung.

Das siegreiche Ansbacher Doppeltandem ging dann auch getrennt voneinander in die ersten Einzelbegegnungen. Satzgewinne und                         –niederlagen wechselten sich dabei gegen den Slowaken Zatko und Matthias Hummel in schöner Regelmäßigkeit ab, sodass am Ende der Entscheidungssatz herhalten musste. Dort hielten die beiden TSV-Cracks die Konzentration nochmal hoch und Weger gewann genauso mit 11:9 wie parallel Schubert mit 11:8. Damit war beim 3:2 erstmals Ansbach vorne. Doch diese Momentaufnahme war nur von kurzer Dauer. Zwei Niederlagen im mittleren Paarkreuz gegen die anderen beiden der drei Hummel-Brüder (Pedder You war gegen Michael komplett chancenlos und Julian Roth unterlag nach fünf hart umkämpften Durchgängen Markus) brachten den nächsten Führungswechsel. Mit einer grundsoliden Vorstellung egalisierte Peter Danzer die Gesamtbegegnung beim 4:4. Ein irres Match auf Augenhöhe lieferten sich anschließend Basti Mertel und Höfer. Beide Kontrahenten sahen mehrfach schon wie der sichere Sieger aus. Nachdem Basti Mertel Matchbälle im 4. Satz Matchbälle abgewehrt hat und 15:13 gewann, ging es in den letzten Frame. Dort wechselte im Minutentakt das Geschehen hin und her bis am Ende der Gast knapp mit 15:13 den Zähler für sich verbuchen konnte.

Der beste Akteur der Partie war sicher Jan Schubert. Der dynamische Linkshänder spielte groß auf und siegte im Spitzeneinzel gegen Zatko sicher. Beim 5:5 duellierten sich Sicherheit in Person von Dietmar Weger und Spielwitz und Aufschlagskunst in Person von Matthias Hummel. Beide Protagonisten konnten ihre Stärke gekonnt einsetzen, sodass am Ende beim 9:9 im finalen Satz allein das Glück den Ausschlag zu Hummel gab. Dieser Einpunkterückstand hatte auch nach den nächsten beiden Spielen Bestand. Der durch Trainingsrückstand geschwächte Pedder You war auch im zweiten Auftritt ohne reelle Siegchance. Dafür überzeugte Julian Roth auf ganzer Linie und spulte sein Repertoire eindrucksvoll ab. Auch im hinteren Paarkreuz gab es eine Punkteteilung. Peter Danzer verlor in einem offenen Schlagabtausch den sicherlich vorentscheidenden dritten Satz mit 12:14 und fand danach nicht mehr zu seinem Spiel. Dafür behielt Basti Mertel die Nerven und feierte mit sehenswerten parallelen Vorhand-Spins eine schönen 3:1- Sieg.

Das Schlussdoppel Schubert/Weger hatte dann die Entscheidung über Remis oder Niederlage in der Hand. Die Möglichkeit zum Punktgewinn ließen sich die beiden Leistungsträger nicht nehmen und entzauberten Zatko/Hummel mit ihrer unnachahmlichen Art mit dem Wechsel zwischen aktiven und Passiven Aktionen mit 3:0.

Das 8:8 war bereits die dritte Punktteilung für den TSV Ansbach in dieser Saison und sehr wichtig, da man sich damit mit 5:7 Punkten vor den Abstiegsplätzen einreihen und für das enorm bedeutende Spiel am nächsten Wocheneden beim direkten Nachbarn Weiherhof (4:8 Zähler) Selbstvertrauen sammeln konnte.

Die Ergebnisse: Schubert/Weger – Math. Hummel/Nedostup 11:9/11:9/10:12/11:4, You/Roth – Zatko/Mark. Hummel 11:4/4:11/7:11/7:11, Danzer/Mertel – Mich. Hummel/Höfer 11:8/13:15/9:11/6:11, Schubert – Matthias Hummel 9:11/11:8/11:6/9:11/11:8, Weger – Zatko 11:7/3:11/11:9/5:11/11:9, You – Michale Hummel 9:11/4:11/7:11, Roth – Markus Hummel 5:11/11:6/7:11/11:8/8:11, Danzer – Nedostup 11:7/11:8/11:6, Mertel – Höfer 9:11/10:12/11:5/15:13/13:15, Schubert – Zatko 11:9/7:11/11:9/11:6, Weger – Matthias Hummel 8:11/11:7/11:7/7:11/9:11, You – Markus Hummel 8:11/3:11/7:11, Roth – Michael Hummel 11:2/11:6/11:9, Danzer – Höfer 11:8/7:11/12:14/7:11, Mertel – Nedostup 11:6/9:11/11:6/12:10, Schubert/Weger – Zatko/Mark. Hummel 14:12/11:7/11:6.