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TT_TSV_Ansbach Viertelfinale Vereinsmeisterschaft Roth J gegen Roth J 👍😁 @ Ansbach, Germany https://t.co/Bxug8j7xQx
   

ZIRNDORF (kk)- Durch das schwere Startprogramm, einer unerwartete Niederlage und einem verlegten Spiel sah sich der TSV 1860 Ansbach am Samstag gefĂŒhlt urplötzlich im Kellerduell der TT-Verbandsoberligist involviert. Als zwischenzeitlich Vorletzter reisten die Ansbacher mit einer gehörigen Portion Druck im GepĂ€ck zum Tabellenletzten SV Weiherhof.

Die Gefahr, bei einer weiteren Niederlage ganz nach hinten durchgereicht zu werden, lĂ€hmte die GĂ€ste zu Beginn. Dies konnte auch die aufgrund der letzten Ergebnisse durchgefĂŒhrte Umstellung in den Doppeln nicht mildern. Neben dem Stammdoppel Schubert/Weger, dass dieses mal nach umkĂ€mpften DurchgĂ€ngen passen musste, agierten nun Welt/Roth und Danzer/Mertel zusammen. WĂ€hrend dieser Versuch bei den toll harmonierenden Welt/Roth perfekt mit einem 3:0-Sieg funktionierte, klappte es bei Danzer/Mertel nicht wie gewĂŒnscht, was zu einer klaren 0:3-Niederlagen fĂŒhrte. Als dann auch noch Oli Welt mit einer unterirdischen Vorstellung keine Chance gegen Besinger hatte, drohte die Begegnung beim 1:3-Zwischenstand in eine unerwĂŒnschte Richtung abzudriften.  

In dieser brenzligen Phase waren es gerade die beiden Youngster Jan Schubert und Julian Roth, welche die Nerven behielten und mit klug vorgetragenen Spielsystemen zwei Erfolge zum 3:3-Ausgleich erzielten. Doch immer noch war dadurch das gewohnte gute Selbstbewusstsein bei den MarkgrafenstĂ€dtern nicht zurĂŒck. Mit Ă€ngstlichen und fehlerintensiven Auftritten gingen in den nĂ€chsten drei Einzeln von Dietmar Weger, Basti Mertel und Peter Danzer alle ersten SĂ€tze an die Weiherhöfer Akteure. Die folgende Reaktion der TSVÂŽler konnte sich dann aber sehen lassen. Sowohl KapitĂ€n Weger, der gegen den passiv spielenden Neumann die richtige Balance zwischen Offensive und Sicherheit fand als auch Basti Mertel, der nun nahe am Tisch mit EffetbĂ€llen und schnellen AbschlĂŒssen operierten sowie Peter Danzer, der sich gegen den Anti-Top-Zerstörer Lipp in einen Rhythmus spielte, zeigten positive Trends und wendeten ihre Partie zum 6:3. SpĂ€testens jetzt war die gewohnte LeistungsstĂ€rke der Ansbacher zurĂŒck und die restlichen Partien erhielten mit Jan Schubert, dem im zweiten Einzel deutlich verbesserten Oli Welt und Dietmar Weger verdiente Sieger.

Nach dem 1:3-RĂŒckstand konnte der Gast also die nĂ€chsten acht Matches in Serie gewinnen und einen eminent wichtigen 9:3-AuswĂ€rtssieg feiern, der ihn von Platz 9 auf Rang 6 empor brachte. Am nĂ€chsten Samstag soll im nĂ€chsten Nachbarschaftsduell beim TTC Tiefenlauter (5. Rang mit 5:7) der nĂ€chste Sprung in der Tabelle vollzogen werden.

Die Ergebnisse (Weiherhof zuerst genannt): Bolshem/Neumann – Welt/Roth 7:11/8:11/7:11, Besinger/Lipp – Schubert/Weger 15:13/10:12/16:15/11:4, Sick/Korn – Danzer/Mertel 11:7/12:10/11:4, Besinger – Welt 11:1/11:8/11:9, Bolshem – Schubert 11:5/9:11/10:12/5:11, Sick – Roth 8:11/6:11/5:11, Neumann – Weger 13:11/7:11/5:11/9:11, Korn – Mertel 11:9/8:11/7:11/10:12, Lipp – Danzer 11:5/11:8/8:11/4:11/8:11, Besinger – Schubert 9:11/5:11/7:11, Bolshem – Welt 8:11/10:12/9:11, Sick – Weger 12:10/9:11/4:11/7:11.

ERLANGEN (kk)- Mit einer Ă€ußerst schwachen, weil viel zu verkrampften, Vorstellung ging der TT-Verbandsoberligist TSV 1860 Ansbach ĂŒberraschend deutlich bei der TV 1848 Erlangen unter. Diese unerwartete Niederlage lĂ€sst die MarkgrafenstĂ€dter in der Tabelle in bedrohliche Regionen abrutschen und erhöht den Druck fĂŒr die kommenden Aufgaben.

Nach dem schweren Startprogramm sollte am Samstag fĂŒr den TSV die Saison eigentlich erst so richtig starten. Mit vollem Engagement ging das Team um MannschaftsfĂŒhrer Dietmar Weger deshalb die Partie beim bisher sieglosen TV 1848 Erlangen an. Doch diese Einstellung hemmte die GrĂŒn-Weißen. Statt effizienter Spielweise sah man bei den drei TSV-Doppeln nur verkrampfte und undurchdachte Aktionen, was prompt zu einem lange nicht mehr dagewesenen 0:3-Fehlstart fĂŒhrte, bei dem kein einziger Satzgewinn gelang.

Die ersten fĂŒnf Einzel sahen im Anschluss jeweils klare Gewinner.  FĂŒr Ansbach schĂŒttelten Oli Welt, Jan Schubert und Dietmar Weger die Lethargie der Doppel ab und konnten dank der Ausnutzung der eigenen StĂ€rken drei Punkte fĂŒr die GĂ€ste einfahren. Im Gegenzug hatten Julian Roth und Basti Mertel gegen die famos aufspielenden Lommer und Schaub keine Chance, da sie sich nicht auf die leeren (schnittlosen) AufschlĂ€ge der zwei Erlanger Urgesteine einstellen konnte.

Beim Spielstand von 3:5 Ă€nderte sich die Art der Spiele von deutlich zu umkĂ€mpft und Peter Danzer sowie Jan Schubert schickten sich an, im Parallelflug die Begegnung zu egalisieren. Peter Danzer war im Entscheidungssatz beim Stand von 5:1 genauso klar auf der Siegesstraße wie Jan Schubert, bei dem ein 2:0-Satzvorsprung und ein 7:3 von der Anzeigetafel leuchtete. Bei beiden Akteuren folgte jedoch ein Bruch im Spiel, beide konnten die 4-Punkte-FĂŒhrungen nicht verteidigen und unterlagen noch gegen die beiden ehemaligen Ansbacher Pascha Kostenko und Thomas Krause in fĂŒnf SĂ€tzen.

Von diesen RĂŒckschlĂ€gen erholte sich das Sextett nicht mehr. In den beiden letzten Partien ereilte Oli Welt und Dietmar Weger dann auch noch das gleiche Schicksal wie kurz davor den Teamkameraden. Trotz zahlreicher Möglichkeiten stand auch in diesen beiden Matches jeweils ein 2:3 am Ende fest, sodass sich die Gastgeber nach vier erfolgreichen FĂŒnf-Satz-Matches den selbst kaum erhofften 9:3-Sieg sicherten.

Durch diese Pleite ist der TSV mit 2:8 Punkten in der Tabelle zurĂŒck gefallen und steht am nĂ€chsten Samstag beim nĂ€chsten Mittelfranken-Derby zuhause gegen die Sparta Noris NĂŒrnberg gehörig unter Zugzwang.

Die Ergebnisse (Erlangen zuerst genannt): Lommer/Schaub – Welt/Mertel 11:9/12:10/12:10, Kostenko/Scheer – Schubert/Weger 11:7/11:8/11:6, Reiß/Krause – Roth/Danzer 11:3/11:4/11:9, Kostenko – Welt 9:11/11:5/9:11/4:11, Reiß – Schubert 8:11/8:11/9:11, Lommer – Roth 11:8/11:5/11:4, Scheer – Weger 11:13/9:11/3:11, Schaub – Mertel 11:6/11:3/11:8, Krause – Danzer 8:11/11:9/8:11/11:3/11:6, Kostenko – Schubert 8:11/7:11/11:9/11:6/11:6, Reiß – Welt 6:11/12:10/11:7/6:11/11:7, Lommer – Weger 11:4/8:11/11:6/8:11/11:5

ANSBACH (kk)- Am heutigen Samstagabend absolviert das TT-Team des TSV 1860 Ansbach sein zweites Heimspiel in der noch jungen Verbandsoberliga-Saison. Dabei empfangen Schubert & Co den Titelaspiranten SpVgg Erlangen um 19 Uhr in der unteren Platenhalle.

Der Spielleiter hat es mit den Ansbachern nicht sonderlich gut gemeint. Alle drei hoch gehandelten Meisterschaftskandidaten bekommen die MarkgrafenstÀdter gleich zum Beginn der neuen Runde vorgesetzt. Nach dem SB Versbach II und dem SV Eggolsheim, gegen die beide bereits auswÀrts mit 2:9 verloren wurde, kommt nun der dritte vermeintliche HochkarÀter bereits am vierten Spieltag zum Mittelfrankenduell in die Bezirkshauptstadt.

Die SpVgg selbst hat selbst erst ein Match absolviert, dieses aber mit einem 9:1-Sieg gegen Weiherhof mehr als eindrucksvoll gestaltet.

Die Erlanger, die ganz unverblĂŒmt den Aufstieg als Saisonziel angeben, haben eine beeindruckende Gruppe zusammengestellt. AngefĂŒhrt wird der Kader vom spielstarken Kolumbianer Rivera Mejia, der bereits erfolgreich Regional- und Oberligaluft in Augsburg und Bad Aibling geschnuppert hat. Neben ihm in vorderen Paarkreuz schlĂ€gt der Weißrusse Zrazhavets auf, der den Einheimischen aus seinen Steiner Zeiten bekannt ist. Durch dieses starke Duo rutschen die beiden nĂ€chsten Akteure, welche eigentlich fĂŒr „Vorne“ prĂ€destiniert wĂ€ren, in die Mitte. Dies sind Kenan Birkmann (vor zwei Jahren von Sparta Noris gekommen) und der Tscheche Flicek, der letztes Jahr noch den Ligakonkurrenten Eggolsheim angefĂŒhrt hat. Die ebenfalls sehr gut eingeschĂ€tzten Nguyen und Burkhardt komplettieren das SpVgg-Aufgebot.

Was ist gegen diese mit herausragenden Akteuren bestĂŒckten GĂ€ste fĂŒr Ansbach zu erwarten? ZunĂ€chst erstmals relativ wenig, da Ansbach erneut auf Oli Welt verzichten muss, der nach seiner Hochzeit wohl zum letzten Mal fehlen wird. Auf der anderen Seite handelt es sich um ein Heimspiel, in dem der TSV seine gewohnten SpielumstĂ€nde vorfindet und mit Hilfe des Publikums den Kampf sicher annehmen wird. Inwieweit sich dieses KĂ€mpferherz gegen die spielerische Note der Erlanger behaupten kann, wird sich ab 19 Uhr zeigen.

TSV 1860 Ansbach: Jan Schubert, Dietmar Weger, Julian Roth, Pedder You, Peter Danzer, Basti Mertel.

EGGOLSHEIM (kk)- Überhaupt nichts zu holen gab es fĂŒr den TT-Verbandsoberligisten TSV 1860 Ansbach in der AuswĂ€rtspartie beim SV DJK Eggolsheim. Der Gastgeber, der sich durch personelle VerstĂ€rkungen selbst zum Meisterschaftsfavoriten gemacht hat, zelebrierte mit dem 9:2 gegen Ansbach den dritten Sieg am dritten Spieltag.

Die entscheidende Phase der Begegnung fand beim Stand von 3:1 fĂŒr Eggolsheim statt. Zu diesem Zeitpunkt lieferten sich Jan Schubert und Pedder You hart umkĂ€mpfte Duelle mit den beiden Tschechen Frydrych und Skyrna. Insbesondere Jan Schubert und Vaclav Frydych boten sich ein offensives Feuerwerk, bei dem absolut jeder Punkt massiv umkĂ€mpft war und praktisch jeder Satz (außer Durchgang 1) in die VerlĂ€ngerung ging. Im fĂŒnften Satz spitzte sich das Drama zu und beide Seiten hatten förmlich abwechselnd MatchbĂ€lle. Nach sechs vergebenen MatchbĂ€llen zog Ansbachs Nr. 1 schließlich mit 10:12 unglĂŒcklich den KĂŒrzeren. Genau in diesem Augenblick hatte Pedder You am Nebentisch im Entscheidungssatz einen 1:6-RĂŒckstand zum 6:6 ausgeglichen. Auch hier konnte sich You nicht fĂŒr seine mehr als ansprechende Leistung belohnen. Mit 9:11 ging auch sein Match denkbar knapp an die Hausherren, womit es statt einem möglichen 3:3 leider ernĂŒchternd 1:5 aus Ansbacher Sicht stand. Mit dieser FĂŒhrung im RĂŒcken spielten die Hausherren ihre StĂ€rken selbstsicher aus und erhöhten sukzessive. Weder Julian Roth, noch Peter Danzer und Basti Mertel konnten hier den Akteuren des SV Eggolsheim Einhalt bieten, auch weil sie sichtbar Probleme mit den langsamen SpielverhĂ€ltnissen in der Eggolsheimer Halle hatten, bei denen die BĂ€lle nach dem Aufsprung scheinbar zu stehen kamen.

So stand am Ende fĂŒr die MarkgrafenstĂ€dter genau dieselbe Ausbeute zu Buche wie im ersten Saisonspiel in Versbach. Den einen ZĂ€hler erkĂ€mpfte das Einserdoppel Schubert/Weger, die zu Beginn die ungarisch-polnische Kombination Kovacs/Jarkowski in fĂŒnf SĂ€tzen niederrangen. Die Dominanz des SV wird noch klarer, wenn man bedenkt dass die Gastgeber den 2000-Punkte-Mann Jarkowski nur im Doppel eingesetzt haben und fĂŒr die Einzel geschont haben. Den zweiten Punkt steuerte ebenfalls wieder Jan Schubert im Spitzeneinzel bei. Nach seiner knappen Niederlage im ersten Einzel legte sich der junge LinkshĂ€nder gegen den Abwehrspieler Kovacs mĂ€chtig ins Zeug. Mit taktisch kluger Schlagauswahl und beeindruckender physischer StĂ€rke legte er vor allem einen fast perfekten 5. Satz (11:3) hin, der seine derzeit gute Verfassung unterstreicht.

Mit nun 2:4 Punkten bekommt es der TSV nach einer Woche Pause am 19.10. gleich mit dem dritten Titelaspiranten SpVgg Erlangen an heimischen Tischen zu tun.

Die Ergebnisse (Eggolsheim zuerst genannt): Frydrych/Skyrna – Roth/Mertel 11:7/11:6/11:8, Kovacs/Jarkowski – Schubert/Weger 5:11/11:8/7:11/14:12/6:11, Cernocky/Abel – You/Danzer 11:8/11:8/11:9, Kovacs – Weger 11:8/4:11/11:8/11:4, Frydrych – Schubert 11:3/11:13/10:12/16:14/12:10, Skyrna – You 11:6/8:11/8:11/11:4/11:9, Herbert – Roth 12:10/11:3/8:11/11:7, Cernocky – Mertel 11:3/11:6/11:7, Abel – Danzer 11:6/13:11/7:11/11:6, Kovacs – Schubert 10:12/11:7/8:11/11:7/3:11, Frydrych – Weger 11:5/11:2/6:11/11:6.