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TT_TSV_Ansbach Viertelfinale Vereinsmeisterschaft Roth J gegen Roth J 👍😁 @ Ansbach, Germany https://t.co/Bxug8j7xQx
   

 

Erwachsene

Dienstags 1te Einheit 18:45 - 20:15 , 2te Einheit 20:30 - 22:00

Donnerstags 1te Einheit 18:45 - 20:15 , 2te Einheit 20:30 - 22:00

 

Jugend

Donnerstags 17:30 - 18:45

Freitags 17:30 - 19:00

 

Achtung!! Da unter denn aktuellen Corona-Rahmenbedingungen die Trainingseinheiten auf maximal 10 Personen begrenzt sind

Neuanmeldungen Erwachsene vorher bei Frieder Gröger telefonisch anmelden unter 0171/6844167

Neuanmeldungen Jugend vorher bei Marina Rösch telefonisch anmelden unter 0160/2817381

ANSBACH/WINDSBACH (ku)- Der erste Spieltag der neuen Saison in der Tischtennis-Verbandsoberliga Nord (ehemals Bayernliga) steht am 19. September 2020 unmittelbar bevor. Aufgrund der ungewohnten Rahmenbedingungen ist die neue Spielzeit mit sehr vielen Fragezeichen versehen. Einig und klar ist aber die Zielsetzung der beiden westmittelfrÀnkischen Vertreter TSV 1860 Ansbach und TSV Windsbach II, die beide ganz klar die Mission Klassenerhalt vorgeben.

Die Vorbereitung auf die Runde sah in diesem Jahr corona-bedingt ganz anders als in den Vorjahren aus. Viele Teams, unter anderem auch Windsbach und Ansbach, konnte das Training erst Mitte August 2020 aufnehmen. Eine EinschĂ€tzung ĂŒber den wirklichen Leistungsstand ist daher ohne die obligatorischen Vorbereitungsspiele kaum möglich. Genauso schwer abzusehen ist der Nachteil gegenĂŒber den Clubs, die bereits frĂŒher in das Training fĂŒr die Saison einsteigen konnten beziehungsweise wie die einzelnen Vereine die lange Zwangspause seit dem Abbruch der alten Spielzeit verkraftet haben.

Dementsprechend schwierig ist es auch, einen Favoriten fĂŒr die Meisterschaft auszumachen. Beste Chancen hat sicherlich die DJK Sparta Noris NĂŒrnberg, die auf einen Aufstieg in die Oberliga hofft, in der sie bereits 2018/19 aktiv waren. Die Spartaner haben fĂŒr dieses Unterfangen Denis Emter aus der Windsbacher Regionalligatruppe zurĂŒckgeholt und sich zudem mit Bojan Besinger vom SV Weiherhof verstĂ€rkt. Zweiter Aspirant auf den Titel ist der TTC Tiefenlauter. Die routinierte Truppe hat mit dem Nigerianer George Tunde Shoneye, der bei Olympia 2016 Timo Boll aus dem Wettbewerb warf, aufgerĂŒstet und zudem den Abwehrstrategen KĂŒrschner zurĂŒck zu alter WirkungsstĂ€tte gelotst.

Die restlichen acht Teams aus dem zehnköpfigen Teilnehmerfeld orientieren sich zunĂ€chst erstmal nach hinten und wollen frĂŒhzeitig einen Nichtabstiegsplatz erreichen. Dies sind neben Ansbach und Windsbach zwei weitere Mittelfranken (TV Erlangen und TV Altdorf). Neben der mittelfrĂ€nkischen Dominanz (5) starten noch drei oberfrĂ€nkische Vereine, ein OberpfĂ€lzer Club und eine Delegation aus Unterfranken in der höchsten bayerischen Spielklasse. Neu dazugekommen sind vier Aufsteiger aus den Verbandsligen. Allen voran der Meister WĂŒrzburg-Heidingsfeld, gefolgt von den beiden Vizemeistern Windsbach und TV Altdorf. Komplettiert wird das Feld durch den TSV Windheim, der als 7. der Verbandsliga glĂŒcklich nach oben gekommen ist.

Beim TSV 1860 Ansbach muss der Abgang von Oli Welt verkraftet werden, der beruflich nach Hessen versetzt wurde und kĂŒnftig auch dort aktiv sein wird. Ansonsten treten die MarkgrafenstĂ€dter unverĂ€ndert zur Vorrunde an. Im vorderen Paarkreuz laufen Jan Schubert und Dietmar Weger auf, die Mitte bilden Pedder You und Julian Roth. Position 5 hat Peter Danzer inne und den letzten Platz im Kader werden sich JĂŒrgen Besser und Basti Mertel teilen.

Mit engagierten Auftritten will das Team insbesondere zuhause punkten und hat sich die Aufgabe gestellt ungefÀhr das Vorjahresergebnis von 10:16 Punkt zu wiederholen.

FĂŒr den TSV Windsbach II ist die Verbandsoberliga Neuland. FĂŒr diesen Schritt konnten auf den Spitzenpositionen mit Kostadin Kostadinov und Martin Bindac zwei langjĂ€hrige Regionalligaspieler platziert werden. Dahinter werden Roland Wittmann und die beiden Dörre-BrĂŒder Nils und Flemming den Stamm der Mannschaft bilden. Je nach Gegner wird das Sextett vom Tschechen Jan Schwarzer, von Andreas Reiß oder Andreas Staudacher aufgefĂŒllt.

Die Klasse soll laut Organisator Andreas Staudacher unbedingt gehalten werden, um den Abstand zur ersten Mannschaft im Rahmen zu halten und um Talenten ein Sprungbrett zu bieten.

Durch COVID-19 startet die Runde auch anders als gewohnt. Wichtigste Änderung ist, dass keine Doppel ausgetragen werden. Eine Begegnung besteht daher nur aus den zwölf Einzeln, die auch immer alle komplett gespielt werden. Aus diesem neuen Modus können also Ergebnisse zwischen 12:0 und 6:6 resultieren. Hier wird aktuell vornehmlich die gesamte Mannschaftsleistung in den Vordergrund gestellt, da jeder Akteur immer den gleichen Einfluss auf das Resultat hat. Ebenfalls verzichten – zumindest zu Beginn – mĂŒssen die Aktiven auf Zuschauer, die speziell in kleinen Hallen nicht erlaubt sind.

Der TSV beginnt die erste Halbserie gleich mit einem Doppelstart. Am Samstag um 19 Uhr empfangen die GrĂŒn-Weißen den TSV Windheim. Gegen den Aufsteiger soll gleich ein guter Auftakt mit einem doppelten Punktgewinn erreicht werde. Zur zweiten Partie tritt der TSV am Sonntag um 14 Uhr beim TV Erlangen an. Hier erwartet Schubert & Co eine enge Partie, in der sicher die Tagesform den Ausschlag geben wird.

Der TSV Windsbach beginnt ebenfalls doppelt. ZunĂ€chst genießt er am Samstag um 15 Uhr Heimrecht gegen den TSV Windheim. Im Anschluss reist er zur DJK Sparta Noris NĂŒrnberg. Auch hier soll die Pflicht im ersten Duell gelegt werden, um danach beim Favoriten frei aufspielen zu können.

Das direkte Derby zwischen Ansbach und Windsbach findet dann gleich eine Woche spÀter am 26. September 2020 statt.

Verbandsoberliga Nord: TTC Tiefenlauter, TV 1848 Erlangen, TTSC KĂŒmmersbruck, TSV Windheim 1904, TG WĂŒrzburg Heidingsfeld 1861, TV 1881 Altdorf, DJK SpVgg Effeltrich II, DJK Sparta Noris NĂŒrnberg, TSV Windsbach II, TSV 1860 Ansbach.

TSV 1860 Ansbach: Jan Schubert (TTR 1993, Einzel Vorjahr 13:13, Doppel Vorjahr 10:5), Dietmar Weger (1967, 10:10, 9:4), Pedro You (1929, 5:6, 0:7), Julian Roth (1866, 5:13, 4:9), Peter Danzer (1864, 6:6, 2:7), JĂŒrgen Besser (1829, 1:0, 0:1), Basti Mertel (1837, 6:8, 4:8)

TSV Windsbach: Kostadin Kostadinov (1967), Martin Bindac (1976, 24:5, 13:3), Jan Schwarzer (1926, 9:6, 7:2), Nils Dörre (1848, 16:12, 10:5), Roland Wittmann (1847, 18:4, 10:5), Andreas Reiß (1810, 11:6, 6:5), Andreas Staudacher (1763, 0:1, 1:0). Flemming Dörre (1793, 13:6, 10:5).

Aufgrund der aktuellen Lage hat sich der BTTV entschlossen den Spielbetrieb einzustellen. 

ERLANGEN (ku)- Der Tabellenzweite SpVgg Erlangen war am Samstagabend im VerbandsoberligaauswĂ€rtsspiel eine Nummer zu groß fĂŒr die TT-Herren des TSV 1860 Ansbach. Mit 1:9 mussten sich die MarkgrafenstĂ€dter dem Favoriten geschlagen geben, auch wenn in einigen Partien durchaus eine Ergebnisverbesserung möglich gewesen wĂ€re.

Mit einer Überraschung warteten die Gastgeber gleich zu Beginn bei der Doppelaufstellung auf. Die SpVgg nominierte ihr eigentliches Einserdoppel Zhrazavets/Flicek auf Position 2, sodass es gleich zum Duell mit dem TSV-Spitzendoppel Schubert/Roth kam. Dort hatten die Ansbacher der druckvollen Links-/ Rechtskombination der Hausherren wenig entgegen zu setzen und unterlagen in vier SĂ€tzen. Da auch You/Danzer nach zwei ausgeglichenen SĂ€tzen (1:1) in den nĂ€chsten beiden Abschnitten klar das Nachsehen hatte, stand mit dem 0:2 ein klassischer Fehlstart zu Buche. Im Duell der Dreierkombinationen kam es dafĂŒr zu einem spannenden Schlagabtausch. Mit einem 10:7-Vorsprung im finalen Satz sah es nach dem ersten Punkt fĂŒr Ansbach aus. Die nĂ€chsten fĂŒnf Ballwechsel gewann aber alle das Duo Thanmutihum/Himmler, das somit die optimale Doppelausbeute fĂŒr Erlangen vervollstĂ€ndigte.

In den ersten vier Einzeln waren die TSV-Akteure danach schlichtweg chancenlos.

Pedder You spielte gegen den Weißrussen Zhrazavets auf Augenhöhe mit. Am Ende schaltete der wuchtige LinkshĂ€nder der Erlanger einen Gang hoch und entschied alle drei SĂ€tze mit zwei Punkten Unterschied fĂŒr sich. Absolut beeindruckend war der Auftritt des 15-jĂ€hrigen ThailĂ€nders Thanmutihum, der mit extrem kurzen Schlagbewegungen ein immenses Tempo erzeugte und so Jan Schubert nie zur Entfaltung kommen ließ. Ebenfalls mit 0:3 unterlag Julian Roth gegen den Tschechen Flicek, der mit schnörkellosem Topspin-Spiel stark agierte. Ein Satzgewinn war Peter Danzer gegönnt, in den anderen drei Frames unterliefen ihm aber zu viele Fehler, um den dynamischen Birkmann ernsthaft zu gefĂ€hrden. Nach einem 0:2 Satz und 7:10-RĂŒckstand bĂ€umte sich Max Klingler im Duell zweier Anti-Top-Spieler noch mal auf. Er gewann nicht nur noch den dritten Satz, sondern glich kurz spĂ€ter mit aktiven VorhandbĂ€llen zum 2:2 aus. Im letzten Satz stellte sein Gegner wiederum die Taktik um uns spielte ihn vermehrt kurz an, was zu einem 11:8 fĂŒr den Spieler der UniversitĂ€tsstĂ€dter fĂŒhrte. Beim 8:0-Zwischenstand kam es dann endlich zum ersten Punkt fĂŒr Ansbach, den Basti Mertel mit einem Arbeitssieg gegen den SpVgg-ErgĂ€nzungsspieler Himmler einfuhr. Beinahe wĂ€re im Anschluss noch der zweite ZĂ€hler dazu gekommen. In einem hochkarĂ€tigen Spiel zwischen zwei LinkshĂ€ndern fĂŒhrte Jan Schubert im 5. Satz mit 5:0. Doch dieser Vorsprung reichte nicht aus, denn Zhrazavets kam zurĂŒck und beendete mit einem 11:9 die Partie zum 9:1.

Die Situation fĂŒr den TSV wird mit nunmehr 10:18 Punkten nicht einfacher, denn am kommenden Samstag gastiert mit Eggolsheim der TabellenfĂŒhrer in Ansbach. 

Die Ergebnisse (Erlangen zuerst genannt): Birkmann/Speckner – You/Danzer 11:8/10:12/11:5/11:6, Zhrazavets/Flicek – Schubert/Roth 11:6/11:6/7:11/11:6, Thanmutihum/Himmler – Mertel/Klingler 11:6/7:11/6:11/11:9/12:10, Zhrazavets – You 11:9/11:9/12:10, Thanmutihum – Schubert 11:6/11:8/11:5, Birkmann – Danzer 11:7/11:9/2:11/11:6, Flicek – Roth 11:6/11:4/11:9, Speckner – Klingler 11:9/11:8/10:12/5:11/11:8, Himmler – Mertel 9:11/8:11/9:11, Zhrazavets – Schubert 11:4/8:11/11:9/7:11/11:9.