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TT_TSV_Ansbach Viertelfinale Vereinsmeisterschaft Roth J gegen Roth J 👍😁 @ Ansbach, Germany https://t.co/Bxug8j7xQx
   

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ANSBACH (ku)- Heute Nachmittag heißt es Derbyzeit in der TT-Verbandsoberliga Nord, wenn sich die beiden westmittelfrĂ€nkischen Clubs TSV 1860 Ansbach und TSV Windsbach II in der unteren Platenhalle duellieren. Dabei versuchen beide Kontrahenten um 15 Uhr ihren zweiten Saisonsieg einzufahren, um sich damit eine gute Ausgangsbasis fĂŒr die weitere Vorrunde zu erarbeiten.

Sowohl Ansbach als auch Windsbach haben am vergangenen Wochenende am ersten Spieltag im Gleichschritt ihren ersten Erfolg jeweils mit 11:1 gegen Windheim gefeiert. Da die MarkgrafenstÀdter ihr zweites Spiel mit 6:6 in Erlangen gestalteten, haben sie im Vergleich zu Windsbach, die in ihrer zweiten HÀlfte des Doppelauftaktes mit 3:9 bei Sparta Noris passen mussten, mit 3:1 leicht die Nase vorne. Beide Kontrahenten wollen heute unbedingt ihren zweiten doppelten Punktgewinn einfahren, um sich gleich von Beginn an im Mittelfeld zu etablieren.

FĂŒr diese Mission steht beim gastgebenden TSV leider berufsbedingt Pedder You nicht zur VerfĂŒgung, was angesichts seiner bisherigen 4:0-Ausbeute klar nachteilig ist. FĂŒr ihn wird heute Neuzugang Mario Pachlhofer ins Team kommen. Der Ansbacher Student wechselte in der Sommerpause vom TTC MĂŒhringen aus Baden-WĂŒrttemberg in die Rezatstadt und soll dort in erster Linie in der Landesligatruppe zum Einsatz kommen. In seiner Verbandsoberligapremiere will er sich mit seiner offenen Spielweise aber gleich fĂŒr weitere Aufgaben empfehlen.

Bei den GĂ€sten wird wohl Jan Schwarzer, der Corona-bedingt nicht aus Tschechien anreisen kann und Andreas Staudacher, der parallel in der Regionalligatruppe antritt, nicht dabei sein.

Die Aufstellungskonstellationen lassen einen offenen Wettkampf erwarten, der sicherlich bis zum Ende hin spannend bleibt.

Besonders interessant wird es im vorderen Paarkreuz, in dem beide Ansbacher Jan Schubert und Dietmar Weger sowie der Windsbacher Frontmann Kostadin Kostadinov mit 4:0- Einzeln gestartet sind und ihre blĂŒtenweiße Weste behalten wollen.

TSV Ansbach: Schubert, Weger, Roth, Danzer, Mertel, Pachlhofer.

TSV Windsbach: Kostadinov, Bindac, N. Dörre, Wittmann, Reiß, F. Dörre.

 
 ANSBACH (ku)- Ein Blick auf die Tabelle der TT-Verbandsoberliga Nord zeigt nach dem ersten Spieltag eine schöne Momentaufnahme: der TSV 1860 Ansbach leuchtet von ganz oben als TabellenfĂŒhrer mit 3:1 Punkten. Erster Spitzenreiter der Saison wurde der TSV dabei mit einem 11:1-Sieg ĂŒber den TSV Windheim sowie durch ein 6:6-Unentschieden beim TV 1848 Erlangen. 

Zum Auftakt war der TSV Windheim ein dankbarer Gegner. Die Oberfranken sind als Tabellensiebter der Verbandsliga als freiwilliger Nachrutscher in die Verbandsoberliga gekommen und sehen die Spielzeit als Abenteuer an. Das sympathische Sextett prĂ€sentiert sich als unorthodoxes Ensemble, bei dem mit drei Noppen- und einem Anti-Top-Belag jede Menge Sonder-SchlĂ€germaterial im Einsatz ist. Spielerisch hatten die Gastgeber die Begegnung von Anfang an im Griff. Die meisten Partien sahen klare Ansbacher Gewinner, wobei bei den Erfolgen ein Muster zu erkennen war. Neun der elf Siege wurden in vier DurchgĂ€ngen eingefahren. Die meisten TSVÂŽler hatten also in einem Satz eine KonzentrationslĂŒcke beziehungsweise die niemals aufsteckenden GĂ€ste ein gute Phase. Ein PhĂ€nomen war einmal mehr Pedder  You. WĂ€hrend sich seine Mannschaftskollegen intensiv auf die Saison vorbereitet hatten, hatte Ansbachs Nr. 3 seit dem Saisonabbruch im MĂ€rz keinen SchlĂ€ger mehr in der Hand. Er benötigte dann genau zwei SĂ€tze (9:11 und 5:11) um sich zu akklimatisieren. Danach agierte er gewohnt variantenreich und gewann noch das einzige FĂŒnf-Satz-Duell des Tages. Da nur Basti Mertel, der gegen den mit KonteraufschlĂ€gen operierenden Raab nicht in seinen Spielplan kam, passen musste, war nach knapp 2,5 Stunden der 11:1-Erfolg unter Dach und Fach.

Ein ganz anderes Kaliber war der zweite Gegner des Wochenendes, der TV 1848 Erlangen. In der ersten AuswĂ€rtspartie fĂŒhrte insbesondere Dietmar Weger sein Team mit einer fantastischen Leistung an. Der Konter- und Blockspezialist hatte eine famosen Tag erwischt und ließ seinen Kontrahenten, den wahrlich nicht schlechten Pascha Kostenko und Karsten Reiß, keinen einzigen Satzgewinn zu. Ebenfalls mit einer doppelten Punktausbeute triumphierten Jan Schubert und Pedder You. Diese beiden Akteure mussten dazu aber mehrere kritische Situationen nervenstark ĂŒberstehen. Jan Schubert lag gegen den ehemaligen Ansbacher Kostenko mit 0:2 SĂ€tzen und 2:8 im 3. Satz nahezu aussichtslos zurĂŒck. Doch der dynamische LinkshĂ€nder konnte nicht nur diesen Satz noch umdrehen, sondern auch noch die folgenden SĂ€tze mit 11:8 und 11:9 gewinnen.

Ebenfalls mit 11:9 siegte Pedder You gegen Lommer im finalen Frame, indem er auch mit 2:6 im RĂŒckstand lag, ehe er zum explosiven Schlussspurt ansetzte. Die Positionen 1-3 hatten also mit der optimalen Ausbeute von 6 Punkten bereits allein fĂŒr ein Remis gesorgt. Dabei bleib es dann leider auch, da die drei restlichen Ansbacher jeweils das Nachsehen hatten. KĂ€mpferisch haben Julian Roth, Peter Danzer und Basti Mertel alles versucht, dennoch war gegen die gut aufgelegten UniversitĂ€tsstĂ€dter, welche fĂŒr ihre Ausgeglichenheit im Kader bekannt sind, nichts zu holen. Aufgrund der glĂŒcklichen Siege von Schubert und Roth war die Punkteteilung beim 6:6 trotz der vergebenen 6:3 FĂŒhrung durchwegs gerecht.

GestÀrkt durch den tollen Auftakt gehen die MarkgrafenstÀdter voller Selbstbewusstsein ins Derby am kommenden Samstag gegen Windsbach.

Die Ergebnisse: Ansbach – Windheim: Schubert – Schröppel 11:5/11:8/8:11/11:3, Weger – Schirmer 12:14/19:17/11:5/11:6, You – Trebes 9:11/5:11/11:7/11:8/11:7, Roth – Grosch 5:11/11:7/11:6/11:6, Danzer – Neubauer 11:7/11:8/11:7, Mertel – Raab 6:11/9:11/6:11, Schubert – Schirmer 11:3/11:4/10:12/12:10, Weger – Schröppel 11:13/11:7/11:6/11:7, You – Grosch 11:9/10:12/11:6/11:8, Roth – Trebes 11:9/11:8/11:7, Danzer – Raab 11:9/4:11/11:8/12:10, Mertel – Neubauer 11:7/11:4/10:12/11:5.

Erlangen – Ansbach: Kostenko – Weger 7:11/2:11/7:11, Reiß – Schubert 7:11/8:11/11:5/7:11, Lommer – Roth 11:5/11:4/8:11/11:9, Stopfer – You 9:11/7:11/6:11, Krause – Mertel 12:10/10:12/11:6/11:6, Bönold – Danzer 11:8/5:11/11:5/11:7, Kostenko – Schubert 11:6/12:10/9:11/8:11/9:11, Reiß - Weger 12:14/8:11/4:11, Lommer – You 12:10/8:11/4:11/11:5/9:11, Stopfer – Roth 11:6/11:9/12:10, Krause – Danzer 8:11/11:4/11:5/11:6, Bönold – Mertel 11:5/8:11/11:8/10:12/11:5.  

 

 

Erwachsene

Dienstags 1te Einheit 18:45 - 20:15 , 2te Einheit 20:30 - 22:00

Donnerstags 1te Einheit 18:45 - 20:15 , 2te Einheit 20:30 - 22:00

 

Jugend

Donnerstags 17:30 - 18:45

Freitags 17:30 - 19:00

 

Achtung!! Da unter denn aktuellen Corona-Rahmenbedingungen die Trainingseinheiten auf maximal 10 Personen begrenzt sind

Neuanmeldungen Erwachsene vorher bei Frieder Gröger telefonisch anmelden unter 0171/6844167

Neuanmeldungen Jugend vorher bei Marina Rösch telefonisch anmelden unter 0160/2817381

ANSBACH/WINDSBACH (ku)- Der erste Spieltag der neuen Saison in der Tischtennis-Verbandsoberliga Nord (ehemals Bayernliga) steht am 19. September 2020 unmittelbar bevor. Aufgrund der ungewohnten Rahmenbedingungen ist die neue Spielzeit mit sehr vielen Fragezeichen versehen. Einig und klar ist aber die Zielsetzung der beiden westmittelfrÀnkischen Vertreter TSV 1860 Ansbach und TSV Windsbach II, die beide ganz klar die Mission Klassenerhalt vorgeben.

Die Vorbereitung auf die Runde sah in diesem Jahr corona-bedingt ganz anders als in den Vorjahren aus. Viele Teams, unter anderem auch Windsbach und Ansbach, konnte das Training erst Mitte August 2020 aufnehmen. Eine EinschĂ€tzung ĂŒber den wirklichen Leistungsstand ist daher ohne die obligatorischen Vorbereitungsspiele kaum möglich. Genauso schwer abzusehen ist der Nachteil gegenĂŒber den Clubs, die bereits frĂŒher in das Training fĂŒr die Saison einsteigen konnten beziehungsweise wie die einzelnen Vereine die lange Zwangspause seit dem Abbruch der alten Spielzeit verkraftet haben.

Dementsprechend schwierig ist es auch, einen Favoriten fĂŒr die Meisterschaft auszumachen. Beste Chancen hat sicherlich die DJK Sparta Noris NĂŒrnberg, die auf einen Aufstieg in die Oberliga hofft, in der sie bereits 2018/19 aktiv waren. Die Spartaner haben fĂŒr dieses Unterfangen Denis Emter aus der Windsbacher Regionalligatruppe zurĂŒckgeholt und sich zudem mit Bojan Besinger vom SV Weiherhof verstĂ€rkt. Zweiter Aspirant auf den Titel ist der TTC Tiefenlauter. Die routinierte Truppe hat mit dem Nigerianer George Tunde Shoneye, der bei Olympia 2016 Timo Boll aus dem Wettbewerb warf, aufgerĂŒstet und zudem den Abwehrstrategen KĂŒrschner zurĂŒck zu alter WirkungsstĂ€tte gelotst.

Die restlichen acht Teams aus dem zehnköpfigen Teilnehmerfeld orientieren sich zunĂ€chst erstmal nach hinten und wollen frĂŒhzeitig einen Nichtabstiegsplatz erreichen. Dies sind neben Ansbach und Windsbach zwei weitere Mittelfranken (TV Erlangen und TV Altdorf). Neben der mittelfrĂ€nkischen Dominanz (5) starten noch drei oberfrĂ€nkische Vereine, ein OberpfĂ€lzer Club und eine Delegation aus Unterfranken in der höchsten bayerischen Spielklasse. Neu dazugekommen sind vier Aufsteiger aus den Verbandsligen. Allen voran der Meister WĂŒrzburg-Heidingsfeld, gefolgt von den beiden Vizemeistern Windsbach und TV Altdorf. Komplettiert wird das Feld durch den TSV Windheim, der als 7. der Verbandsliga glĂŒcklich nach oben gekommen ist.

Beim TSV 1860 Ansbach muss der Abgang von Oli Welt verkraftet werden, der beruflich nach Hessen versetzt wurde und kĂŒnftig auch dort aktiv sein wird. Ansonsten treten die MarkgrafenstĂ€dter unverĂ€ndert zur Vorrunde an. Im vorderen Paarkreuz laufen Jan Schubert und Dietmar Weger auf, die Mitte bilden Pedder You und Julian Roth. Position 5 hat Peter Danzer inne und den letzten Platz im Kader werden sich JĂŒrgen Besser und Basti Mertel teilen.

Mit engagierten Auftritten will das Team insbesondere zuhause punkten und hat sich die Aufgabe gestellt ungefÀhr das Vorjahresergebnis von 10:16 Punkt zu wiederholen.

FĂŒr den TSV Windsbach II ist die Verbandsoberliga Neuland. FĂŒr diesen Schritt konnten auf den Spitzenpositionen mit Kostadin Kostadinov und Martin Bindac zwei langjĂ€hrige Regionalligaspieler platziert werden. Dahinter werden Roland Wittmann und die beiden Dörre-BrĂŒder Nils und Flemming den Stamm der Mannschaft bilden. Je nach Gegner wird das Sextett vom Tschechen Jan Schwarzer, von Andreas Reiß oder Andreas Staudacher aufgefĂŒllt.

Die Klasse soll laut Organisator Andreas Staudacher unbedingt gehalten werden, um den Abstand zur ersten Mannschaft im Rahmen zu halten und um Talenten ein Sprungbrett zu bieten.

Durch COVID-19 startet die Runde auch anders als gewohnt. Wichtigste Änderung ist, dass keine Doppel ausgetragen werden. Eine Begegnung besteht daher nur aus den zwölf Einzeln, die auch immer alle komplett gespielt werden. Aus diesem neuen Modus können also Ergebnisse zwischen 12:0 und 6:6 resultieren. Hier wird aktuell vornehmlich die gesamte Mannschaftsleistung in den Vordergrund gestellt, da jeder Akteur immer den gleichen Einfluss auf das Resultat hat. Ebenfalls verzichten – zumindest zu Beginn – mĂŒssen die Aktiven auf Zuschauer, die speziell in kleinen Hallen nicht erlaubt sind.

Der TSV beginnt die erste Halbserie gleich mit einem Doppelstart. Am Samstag um 19 Uhr empfangen die GrĂŒn-Weißen den TSV Windheim. Gegen den Aufsteiger soll gleich ein guter Auftakt mit einem doppelten Punktgewinn erreicht werde. Zur zweiten Partie tritt der TSV am Sonntag um 14 Uhr beim TV Erlangen an. Hier erwartet Schubert & Co eine enge Partie, in der sicher die Tagesform den Ausschlag geben wird.

Der TSV Windsbach beginnt ebenfalls doppelt. ZunĂ€chst genießt er am Samstag um 15 Uhr Heimrecht gegen den TSV Windheim. Im Anschluss reist er zur DJK Sparta Noris NĂŒrnberg. Auch hier soll die Pflicht im ersten Duell gelegt werden, um danach beim Favoriten frei aufspielen zu können.

Das direkte Derby zwischen Ansbach und Windsbach findet dann gleich eine Woche spÀter am 26. September 2020 statt.

Verbandsoberliga Nord: TTC Tiefenlauter, TV 1848 Erlangen, TTSC KĂŒmmersbruck, TSV Windheim 1904, TG WĂŒrzburg Heidingsfeld 1861, TV 1881 Altdorf, DJK SpVgg Effeltrich II, DJK Sparta Noris NĂŒrnberg, TSV Windsbach II, TSV 1860 Ansbach.

TSV 1860 Ansbach: Jan Schubert (TTR 1993, Einzel Vorjahr 13:13, Doppel Vorjahr 10:5), Dietmar Weger (1967, 10:10, 9:4), Pedro You (1929, 5:6, 0:7), Julian Roth (1866, 5:13, 4:9), Peter Danzer (1864, 6:6, 2:7), JĂŒrgen Besser (1829, 1:0, 0:1), Basti Mertel (1837, 6:8, 4:8)

TSV Windsbach: Kostadin Kostadinov (1967), Martin Bindac (1976, 24:5, 13:3), Jan Schwarzer (1926, 9:6, 7:2), Nils Dörre (1848, 16:12, 10:5), Roland Wittmann (1847, 18:4, 10:5), Andreas Reiß (1810, 11:6, 6:5), Andreas Staudacher (1763, 0:1, 1:0). Flemming Dörre (1793, 13:6, 10:5).