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TT_TSV_Ansbach Viertelfinale Vereinsmeisterschaft Roth J gegen Roth J 👍😁 @ Ansbach, Germany https://t.co/Bxug8j7xQx
   

ERLANGEN (ku)- Eine ganz unangenehme AuswĂ€rtspartie steht dem TSV 1860 Ansbach heute in der TT-Verbandsoberliga bevor. Zwar fĂ€llt die reine Fahrtstrecke mit 60 km recht kurz aus, dafĂŒr wartet mit dem Gastgeber SpVgg Erlangen einer der beiden Topfavoriten auf die MarkgrafenstĂ€dter.

Der mittelfrĂ€nkische Kontrahent aus der UniversitĂ€tsstadt hat in der RĂŒckrunde alle vier absolvierten Matches gewonnen und hĂ€lt damit als Zweiter mit 22:4 Punkten den minimalen RĂŒckstand auf den Spitzenreiter Eggolsheim (24:2 ZĂ€hler und nĂ€chster Gegner der Ansbacher). Aus dieser Konstellation heraus ist klar, dass sich die SpVgg keinen Ausrutscher mehr erlauben darf, wenn das große Ziel Aufstieg bewerkstelligt werden soll. Was die GĂ€ste etwas bedenklich stimmt ist vor allem die Tatsache, wie die Erlanger ihre bisherigen Spiele absolviert haben. Zweimal wurde der Gegner mit 9:0 nach Hause geschickt, ein weiteres Mal mit 9:2 klar distanziert. Lediglich gegen den TTC Tiefenlauter musste Erlangen mit 9: 6 etwas kĂ€mpfen.

Dementsprechend beeindruckend lassen sich die Bilanzen des heutigen Kontrahenten lesen. Vorne mussten sich der Weißrusse Zrazhavets und der ThailĂ€nder Thanmathikom ein einziges Mal geschlagen geben, in der Mitte weisen Kenan Birkmann und der Tscheche Flicek gar mit 5:0 eine blĂŒtenweiße Weste auf. Die besten Chancen auf eine Punkteausbeute bestehen von der Papierform sicherlich am ehesten im hinteren Paarkreuz, wo An Nguyen und der Materialstratege Speckner eine ausgeglichene Ausbeute haben.

Neben dem lĂ€nger fehlenden Oli Welt muss der TSV heute auch noch auf den beruflich verhinderten Dietmar Weger verzichten. Die beiden freien PlĂ€tze werden heute durch Basti Mertel und Max Klingler aufgefĂŒllt.

Angesichts der immer engeren Tabellenkonstellation - der TSV rangiert mit 10:14 Punkten nur einen Pluspunkt vor dem Abstiegsrelegationsplatz – wĂ€re eine Überraschung in Form eines Punktgewinns enorm viel Wert, ist aber angesichts der SpielstĂ€rke der Hausherren hoch unwahrscheinlich.

TSV 1860 Ansbach: Schubert, You, Roth, Danzer, Mertel, Klingler.

KÜMMERSBRUCK (kk)- Einen RĂŒckschlag musste das TT-Team des TSV 1860 Ansbach im AuswĂ€rtsspiel beim TTSC KĂŒmmersbruck hinnehmen. Angesichts der Ausfallmisere von drei Stammspielern könnte die deutlich zu hoch ausgefallene 4:9-Niederlage leicht erklĂ€rt werden, im Anbetracht des Spielverlaufes wĂ€re allerdings bei konsequenterer Spielweise sogar ein Sieg möglich gewesen.

Im Vorfeld der Partie war klar, dass man das Top-Quartett der Gastgeber um den Slowaken Zatko und den drei Hummel-BrĂŒdern irgendwie in Schach halten muss, wenn man etwas ZĂ€hlbares mitnehmen will. Diese Zielsetzung konnte leider so nicht umgesetzt werden. Insbesondere in der Mitte kamen zunĂ€chst Basti Mertel und Julian Roth ĂŒberhaupt nicht zurecht. Mit nahezu spinlosen Eröffnungen schlĂ€ferte Markus Hummel Bast Mertel im wahrsten Sinne des Wortes ein, um ihn in der Folge sicher auszukontern. Ganz anders die Spielweise seines Bruders Michael, der ein Offensivfeuerwerk abbrannte und mit einer fabelhaften Vorstellung Julian Roth förmlich abschoss. Da auch Dietmar Weger gegen Zatko im Prinzip chancenlos war, konnte einzig Jan Schubert gegen Matthias Hummel, der vor allem auf sein gutes Service und sein begnadetes BallgefĂŒhl baut, einen Sieg verbuchen, da er seinen Gegner stĂ€ndig zum Laufen zwang.

Das hintere Paarkreuz war fest in Ansbach Hand. Nach einem Einspielsatz zeigte Joschi Besser eindrucksvoll, warum der auf eine Spielzerstörung ausgelegte Franz sein Lieblingsgegner ist, indem er ihn stets leer anspielte und mit 11:1, 11:4 und 11:2 deklassierte. Gyuri Nemes brauchte drei SĂ€tze, um komplett in der Partie angekommen zu sein. Danach hatte er das Spiel im Griff uns setzte mit einem 11:2 im Entscheidungssatz ein Ausrufezeichen. Kombiniert mit einem 1:2 aus den Doppeln lag Ansbach nach der ersten Runde mit 4:5 in RĂŒckstand.

Die folgenden vier Einzel waren nichts fĂŒr schwache Nerven und jede Partie hĂ€tte fĂŒr jeden der beiden Kontrahenten ausgehen können. Unter dem Strich gingen alle Matches an die Hausherren, weil im Spitzeneinzel Jan Schubert etliche SatzbĂ€lle in den DurchgĂ€ngen 2 und 4 liegen ließ und somit statt einem 3:1-Sieg eine 1:3-Niederlage zu Buche stand. Vergebene SatzbĂ€lle wurden auch Dietmar Weger zum VerhĂ€ngnis. 10:7 fĂŒhrte der kampfstarke Routinier im 3. Satz, den er leider kurz spĂ€ter noch mit 11:13 verlor. Genauso wenig GlĂŒck hatte er im fĂŒnften Satz, den er mit 9:11 unterlag. Wenn es schon mal nicht lĂ€uft, dann richtig. Die deutlich verbesserten Julian Roth und Basti Mertel zeigten ihr KĂ€mpferherz und erzwangen nach SatzrĂŒckstĂ€nden jeweils den finalen fĂŒnften Frame. Dort verliefen die Begegnungen ausgeglichenen, am Ende triumphierten trotzdem die Gastgeber. Symptomatisch war der Matchball gegen Basti Mertel. Bei 9:10 spielte Mertel einen schnellen Vorhand-Top-Spin in die RĂŒckhand von Michael Hummel. Erstmals im Match umlief dieser die RĂŒckhand und setzte einen fast unmöglichen Weltklasse-Gegenspin zum Sieg.

Dieses zu schnelle Ende beim 4:9 ist insbesondere schade, da dadurch die Vorteile im hinteren Paarkreuz der zweiten Runde nicht mehr zum Tragen kamen.

Der TTSC KĂŒmmersbruck (4. Platz mit 13:11 Punkten) ist dem TSV (6. Rang, 10:14 Punkte) nun enteilt. FĂŒr die MarkgrafenstĂ€dter wird die Situation nun noch unangenehmer, denn in den nĂ€chsten beiden Spielen geht es gegen die zwei Spitzenteams der Liga.

Die Ergebnisse (KĂŒmmersbruck zuerst genannt): Zatko/Markus Hummel – Roth/Mertel 9:11/11:9/11:9/11:3, Matthias Hummel/Franz – Schubert/Weger 6:11/9:11/6:11, Michael Hummel/Höfer – Nemes/Besser 11:9/11:3/12:10, Zatko – Weger 11:5/11:8/11:7, Matthias Hummel – Schubert 4:11/10:12/7:11, Markus Hummel – Mertel 11;7/11:8/11:9, Michael Hummel – Roth 11:9/11:5/11:4, Franz – Besser 11:7/1:11/4:11/2:11, Höfer – Nemes 6:11/13:11/11:5/7:11/2:11, Zatko – Schubert 11:7/12:10/8:11/12:10, Matthias Hummel – Weger 11:8/11:13/13:11/9:11/11:9, Markus Hummel – Roth 11:5/6:11/11:3/8:11/11:8, Michael Hummel – Mertel 11:2/11:7/4:11/5:11/11:9.

ANSBACH (kk)- FĂŒr die beiden höherklassigen Tischtennis-Teams des TSV 1860 Ansbach stehen am heutigen Samstag wichtige Partien an. Die erste Mannschaft reist zum Verbandsoberliga- Tabellennachbarn TTSC KĂŒmmersbruck und versucht dort wichtige ZĂ€hler zu holen. Die Reserve bestreitet zuhause das vorweggenommene Endspiel um die Meisterschaft in der Landesliga. Beide Vorhaben starten parallel um 19 Uhr und stehen aufgrund von Personalproblemen nicht unbedingt unter dem besten Vorzeichen.

Letztes Wochenende war der TSV 1860 Ansbach in der Verbandsoberliga spielfrei und hat dabei seinen vierten Tabellenplatz an den heutigen Gegner KĂŒmmersbruck verloren. Die OberpfĂ€lzer hatten zum Start in die RĂŒckrunde die beiden hinteren Teams der Liga, konnten dabei 3:1 Punkte sammeln und sich mit nun 11:11 ZĂ€hlern auf Rang 4 schieben. Die MarkgrafenstĂ€dter liegen mit einer 10:12-Ausbeute nur einen Punkt und einen Platz dahinter. Ziel der GrĂŒn-Weißen ist es natĂŒrlich, mit einem Erfolg, die Reihenfolge im Ranking wieder umzudrehen. In der Vorrunde konnte der TTSC zuhause mit 9:5 geschlagen werden. Eine Wiederholung dieses Erfolges wird heute um einiges schwerer. Zum einen natĂŒrlich, weil dieses Mal KĂŒmmersbruck Heimrecht genießt und zum anderen, weil heute neben dem Langzeitverletzten Oli Welt auch noch Pedder You und Peter Danzer ausfallen. Der TSV fĂŒllt diese LĂŒcke bestmöglich auf. Neben dem Edelreservisten Basti Mertel, der im Prinzip jedes Spiel in der Ersten gemacht hat, laufen außerdem JĂŒrgen Besser und Gyuri Nemes auf. Und genau dieses Trio ist heute auch gefordert. Gegen den Slowaken Zatko und die drei Hummel-BrĂŒder soll auf den Positionen 1-4 eine ausgeglichene Bilanz geschafft werden. Im hinteren Paarkreuz erhofft sich der Gast eine positive Ausbeute.

Das Aufrutschen der drei Akteure Mertel, Besser und Nemes hat natĂŒrlich auch Auswirkungen auf das Aufgebot der Zweiten, die als Tabellenzweiter den Spitzenreiter TSV GrombĂŒhl WĂŒrzburg erwartet.

Mit der kurzzeitig eroberten TabellenfĂŒhrung leistete sich der TSV II vor zwei Woche eine Niederlage in Wolframs-Eschenbach und befindet sich nun mit 20:6 Punkten in der Verfolgerrolle von GrombĂŒhl (22:4). Der Kampf um den Titel kann durch Ansbach nur weiterhin spannend gehalten werden, wenn heute ein Sieg, mindestens jedoch ein Remis, gelingt. Mit der ersatzgeschwĂ€chten Aufstellung, die den Gastgeber in der unteren Platenhalle um 19 Uhr zum Außenseiter macht, muss eine Leistungsexplosion her, um zum TabellenfĂŒhrer aufzuschließen.

TSV 1860 Ansbach: Schubert, Weger, Julian Roth, Mertel, Besser, Nemes.

TSV 1860 Ansbach II: Weger, Klingler, Kutka, Gröger, Drechsler, Johannes Roth.

ANSBACH (kk)- Gegen den Favoriten SB Versbach II setzte es fĂŒr den TSV 1860 Ansbach in der TT-Verbandsoberliga die befĂŒrchtete Niederlage. Bis zum 3:3 konnten die Gastgeber die Begegnung spannend und ausgeglichen gestalten, ehe die Unterfranken nach Siegen in SchlĂŒsselspielen forcierten und letztlich zu einem etwas zu hoch ausgefallenen 9:3-Erfolg kamen.

Mit einem vagen Blick auf die Tabelle war es das Spiel von Tabellennachbarn – der Vierte empfing den Dritten – was dem Grunde nach fĂŒr ein offenes Match spricht. Bei genauerem Hinsehen erkennt man dann aber doch große Unterschiede. Versbach befindet sich mit 17:5 ZĂ€hlern im Titelrennen und Ansbach schaut mit 10:12 Punkten ausschließlich danach, den Abstand zu den AbstiegsrĂ€ngen groß genug zu halten. Da auch das Aufgebot große Unterschiede aufwies, Ansbach musste neben dem Langzeitverletzten Oli Welt auch auf Dietmar Weger verzichten, wĂ€hrend Versbach aus dem Vollen schöpfen konnte, war klar, dass Ansbach nur mit einer optimalen Leistung etwas ZĂ€hlbares erreichen konnte.

Der Start dazu war dann auch gleich verheißungsvoll. Das Einserdoppel Schubert/Julian Roth sowie das Dreierdoppel Danzer/Mertel trumpften großartig auf, dominierten das Aufschlag-RĂŒckschlag-Spiel und brachten die Hausherren somit mit 2:1 in FĂŒhrung. Im Matchplan war dann gleich das erste Einzel ein SchlĂŒsselspiel, indem Jan Schubert gegen den Routinier Stock antrat. Hier trafen zwei komplett verschieden Spielsysteme aufeinander. Harte und dynamische Aktionen bei Schubert im Gegenzug zu effetvollem und sicherem Spiel bei Stock. Im Duell am Samstagabend setzte sich leider die sichere Version von Stock durch, da der Ansbacher Frontmann seine EndschlĂ€ge nicht in der nötigen Trefferquote anbringen konnte. Nachdem Pedder You gegen die „TopSpin-Maschine“ Weinhold chancenlos war, hatte die FĂŒhrung beim 2:3 gewechselt. Der extrem spielfreudige Julian Roth zeigte sich bei seinem ersten Einzel von seiner besten Seite. Gegen den peruanischen Nationalspieler Alonso Ramos Cervantes spielte er ausgesprochen aggressiv und zielstrebig und konnte mit einem starken 3:1-Triumph zum 3:3 egalisieren. In den nĂ€chsten beiden Partien entschied sich die Begegnung. Peter Danzer spielte gut, musste  aber in der Endphase jedes Satzes den taktisch hervorragend eingestellten Brandenburg zum Sieg gratulieren. Eine sehr umkĂ€mpfte Auseinandersetzung gab es zwischen Basti Mertel und Panzer. Nach 0:2-SatzrĂŒckstand erhöhte Mertel das Risiko und sorgte fĂŒr unangenehme Anspiele fĂŒr seinen Gegner. Nach erfolgtem Satzausgleich wechselte die FĂŒhrung im Entscheidungsframe mehrfach, bis schließlich der SB-Akteur knapp gewann.

Mit diesen Niederlagen und dem damit verbundenen 3:5 wich merklich der Glaube an eine Überraschung bei den Einheimischen, sodass die GĂ€ste bis zum 9:3 davonzogen.

Positiv muss noch der erste Auftritt des 12-jÀhrigen Johannes Roth in der ersten Mannschaft erwÀhnt werden. Der frischgebackene Bronzegewinner bei der Wahl zum Sportler Ansbach im Jahr 2019 spielte beherzt auf. Im Endeffekt fehlte ihm noch die gewisse SchlaghÀrte um Engert, seines Zeichens mit 9:1-Spielen einer der besten Akteure des hinteren Paarkreuzes, zu gefÀhrden.

Mit einem Sieg mehr, wĂ€re durchaus noch eine Ergebniskosmetik möglich gewesen, da das Match der Nummern 4-4 nach Aufgabe von Ramos kampflos an Ansbach gegangen wĂ€re und Basti Mertel gegen Engert gut unterwegs war. Das 3:9 gegen Versbach ist allerdings zu verschmerzen, wichtiger wird aus Tabellensicht das nĂ€chste Spiel am 22. Februar beim TTSC KĂŒmmersbruck.

Die Ergebnisse: Schubert/Julian Roth – Stock/Ramos 11:9/9:11/11:8/11:8, You/Johannes Roth – Weinhold/Brandenburg 5:11/9:11/11:13, Danzer/Mertel – Engert/Panzer 11:3/8:11/11:6/11:8, Schubert – Stock 6:11/7:11/11:7/9:11, You – Weinhold 11:9/3:11/6:11/2:11, Julian Roth – Ramos 11:5/8:11/11:6/11:3, Danzer – Brandenburg 9:11/9:11/7:11, Mertel – Panzer 6:11/9:11/11:9/13:11/8:11, Johannes Roth – Engert 7:11/7:11/9:11, Schubert – Weinhold 9:11/11:8/3:11/6:11, You – Stock 10:12/8:11/7:11, Julian Roth – Brandenburg 11:6/6:11/8:11/5:11.